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Beschreibung des Verlags

In der Rückschau betrachtet mag das dem Titel dieser Arbeit vorangestellte Zitat Thomas Müntzers, in welchem derselbe sich unmissverständlich auf Vertreter der weltlichen Obrigkeit bezieht, dem mit der Geschichte des Harzer Theologen oberflächlich Vertrauten als eine Grundkonstante des Müntzerschen Denkens erscheinen: Die radikale Ablehnung jeder bisherigen Form der Herrschaftsausübung, die kennzeichnend für die letzte, gewaltsam-revolutionäre Lebensphase Müntzers ist, sowie die sich hartnäckig haltenden tradierten Müntzerbilder verleiten nur allzu schnell zu der Annahme, das Obrigkeitsverständnis und -verhältnis des Reformators sei von vornherein ein deutlich ablehnendes gewesen. 

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nun, die Beziehung Thomas Müntzers zur weltlichen Obrigkeit in ihrer theoretischen wie praktischen Komponente näher zu beleuchten und herauszuarbeiten, ob sie von Anfang an eher statisch negativ und damit entwicklungsarm gewesen ist, oder aber dynamischen Veränderungen unterworfen war.

GENRE
Geschichte
ERSCHIENEN
2008
26. Januar
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
17
Seiten
VERLAG
GRIN Verlag
GRÖSSE
112
 kB

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