Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
Roman
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4.5 • 12 Ratings
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- 9,99 €
Publisher Description
Eine berührende Geschichte über die Schönheit des Lebens und die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung. Das Buch zum ARD-Fernsehfilm
Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Bei seinem ersten Einsatz möchte er alles richtig machen. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen.
Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, darf nur noch sein 13-jähriger Sohn Phil Karla besuchen, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance.
»Dieser Roman ist keiner, der Angst vorm Sterben macht. Im Gegenteil. Er macht Lust auf das Leben.« Christine Westermann
Customer Reviews
Ein so wichtiges Thema über das man nicht gerne spricht - das Sterben
Es ist ein so wichtiges und unbeliebtes Thema, mit dem sich Susann Pásztor hier auseinandersetzt: der Tod, der in absehbarer Zeit bevor steht. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, dieses schwierige Thema in eine sehr gute Geschichte zu bringen. Es macht sehr deutlich, wie schwer oder auch wie einfach der Umgang mit jemandem ist, der weiß, dass er nicht mehr lange leben wird.
Das Buch lässt sich sehr gut lesen und es ist leicht verständlich. Der Inhalt ist sehr mitfühlend und berührend.
Zum Inhalt:
Fred ist alleinerziehender Vater vom 13-jährigen Phil. Er hat gerade seine Ausbildung zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter beendet. Karla ist die erste Person, die er auf dem Weg zum Tod begleiten wird. Karla hat Krebs und sie weiß, dass sie nur noch ein halbes Jahr oder auch weniger zu leben hat. Allerdings kommen Fred und Karla nicht gut miteinander klar. Fred möchte alles besonders gut machen und tritt dabei auch gerne mal in ein Fettnäpfchen (oder eher ein Fett-Topf).
Karla ist in ihrem gesamten Leben immer ihren Weg gegangen und möchte auch zu ihrem Lebensende sich nicht von jemand anderem etwas sagen lassen - sie ist schon recht eigensinnig. Ganz anders als Fred, kommt sein Sohn Phil bestens mit Karla klar und die beiden werden sich gegenseitig sehr wichtig. Letztendlich profitiert davon auch ein sehr viel besseres Verhältnis zwischen Fred und Phil.
Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das führt zu einer sehr nachdenklichen aber auch humorvollen Geschichte zu einem sehr schwierigen und unschönen Thema.