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Der strafende Staat und die Soziologie

    • 21,99 €
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Beschreibung des Verlags

Über mehrere Jahre hat Geoffroy de Lagasnerie den Verhandlungen in einem Pariser Gericht beigewohnt. Er beobachtete, wie Menschen wegen Raub, Mord, Vergewaltigung oder Körperverletzung angeklagt und verurteilt wurden. Ausgehend von dieser eindringlichen Erfahrung, setzt er zu einer großen Reflexion über den strafenden Staat, die Macht und die Gewalt an. Wie lassen sich dieses System der Repression und seine Kategorien verstehen?

Im Herzen des liberalen Rechtsstaats und seiner Idee der Gerechtigkeit entdeckt de Lagasnerie ein Paradox: Um jemanden verurteilen zu können, muss eine individualistische Erklärung der Tat und ihrer Ursachen kreiert werden; aber zugleich wird jede Straftat als Aggression gegen die »Gesellschaft« und den »Staat« aufgefasst. Das Recht wird als die Herrschaft der Vernunft präsentiert – und produziert zugleich Deprivationen und Traumata. In einer mitreißenden Mischung aus Erzählung und theoretischer Analyse zeigt de Lagasnerie, dass die Justiz mehr ist als eine Antwort auf das Verbrechen: Die Szene des Tribunals ist ein Spiegel unseres Verhältnisses zum Staat und damit unseres Status als politisches Subjekt.

GENRE
Sachbücher
ERSCHIENEN
2017
13. September
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
251
Seiten
VERLAG
Suhrkamp Verlag
ANBIETERINFO
Suhrkamp Verlag GmbH
GRÖSSE
3,7
 MB
Kapitalismus Kapitalismus
2020
Die kulturelle Entwicklung des menschlichen Denkens Die kulturelle Entwicklung des menschlichen Denkens
2013
Eine Naturgeschichte der menschlichen Moral Eine Naturgeschichte der menschlichen Moral
2016
Mensch werden Mensch werden
2020
Selbst im Spiegel Selbst im Spiegel
2013
Die Kunst der Revolte Die Kunst der Revolte
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