Was vom Adel blieb Was vom Adel blieb

Was vom Adel blieb

Eine bürgerliche Betrachtung

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Beschreibung des Verlags

Mit der Abschaffung seiner Standesvorrechte im Jahre 1919 verlor
der Adel die Reste des Einflusses, die ihm in Deutschland nach einem
langen und schleichenden ökonomischen Niedergang geblieben waren.
Dennoch steht gerade die Hocharistokratie auch heute noch im Rampenlicht
und füllt zuverlässig die Spalten der Klatschpresse.
Statt dem europäischen Adel nur mehr einen gewissen Unterhaltungswert
zuzubilligen, spräche manches dafür, ihn als eine Art genetisches Weltkulturerbe
zu betrachten: kostbar und bedroht. Denn aristokratische
Lebensform und höfische Etikette haben über ein Jahrtausend die
abendländischen Umgangsformen geprägt und ihre Spuren bis in unsere
Gegenwart hinterlassen.
Jens Jessen widmet sich in seinem Essay den schönen und staunenswerten
Überbleibseln einer Vormoderne, die unserer verbürgerlichten
Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten geeignet sind. In diesem Spiegel
sehen wir nicht nur, was der demokratische Fortschritt überwunden und
besiegt, sondern auch, was er verloren und der Verachtung preisgegeben
hat.

GENRE
Sachbücher
ERSCHIENEN
2018
10. September
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
104
Seiten
VERLAG
Zu Klampen Verlag
ANBIETERINFO
Libreka GmbH
GRÖSSE
421,5
 kB
Der Deutsche Der Deutsche
2020
Im falschen Bett Im falschen Bett
2012
Tierleben Tierleben
2023