Wen der Rabe ruft
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4,3 • 15 Bewertungen
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- 8,99 €
Beschreibung des Verlags
Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen - bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.
Kundenrezensionen
Etwas magisch Neues
Ich trat an dieses Buch unweigerlich mit großen Erwartungen heran, denn bisher habe ich nur Gutes über die »Raven Boys«-Reihe gehört, dennoch wusste ich absolut nichts über den Inhalt, bis ich die Beschreibung las und man denken konnte, es handele sich um eine vom Schicksal zum tragischen Ende geweihte Liebesgeschichte. Glaubt man denn Inhaltsangaben, denn dieses Buch, haha, war absolut anders.
Der Beginn der Geschichte leitet einen schon sehr schnell in den schönen Schreibstil von Maggie Stiefvater und zeigt Sarkasmus und andere Passagen, über die man schmunzeln muss, welche auch noch im Folgenden zu lesen sind. Es war auch endlich einmal ein Buch, zu welchem diese auflockernden Stellen gut passten und die auch als Witz funktionierten. So ließ sich alles so schön lesen. Die Magie des Buches, spürte man schon fast in dem Stil von Maggie Stiefvater. Zugleich schaffte sie aber auch ein sehr seltsame Stimmung, die mich über die Mitte des Buches erfasst hatte. Es ist schwer zu beschreiben, nur das einem gleichzeitig wohl und unglaublich unwohl war.
Das könnte auch durchaus an der Story liegen, die sich in vielen Dingen sehr von anderen Geschichten unterscheidet und die wahrhaftig etwas Außergewöhnliches ist. Von einer solchen Idee hatte ich bisher noch nie gehört, obwohl man denken könnte, dass sie wie jede andere ist. Es gab mehrere unerwartete Wendungen, doch zudem einen Grundaufbau, den man schon kannte, sodass manches doch nicht ganz so unerwartet war. Warum musste diese eine Stelle genau so kommen? So typisch?
Was anders war, waren die Charaktere, die mir alle durchweg sympathisch waren, denn niemand war perfekt, jeder hatte seine zu ihm passenden Macken. Man hatte sie alle so schön vor Augen gezeichnet mit einer Tiefe und Durchdachtheit, die auch von der Story her dem ganzen Buch zu Gute zu schreiben ist. Man konnte die Personen auch trotz dem Erzähler in der dritten Person kennenlernen. Nur ein Mal wusste ich nicht, von wem gesprochen wird, aber ansonsten wurde es allein durch die leicht differenzierte Schreibweise nach den ersten Sätzen klar. Das gelingt wirklich nur selten. Jedoch fand ich die Kapitel über Barrington Whelk ein bisschen störend. Es hätte dem Buch eventuell noch mehr Spannung gegeben, wäre erst zum Schluss alles über ihn aufgeklärt worden, vielleicht.
Was mich jedoch zum Ende hin, den letzten hundert Seiten, unglaublich nervte, waren Wiederholungen. Fällt es einem erst auf, kann man es nicht mehr übersehen. Ich habe mir gemerkt, dass es SIEBEN Jahre waren und auch andere Kleinigkeiten müsste man x-mal wiederholen, so kam es mir vor.
Alles in allem mochte ich das Buch schon allein aufgrund seiner Andersartigkeit und der Tatsache, dass nicht gleich alles wieder »Friede, Freude, Eierkuchen« ist. Ich werde definitiv weiterlesen, was wohl am etwas holprigen, aber offenen Ende liegt und natürlich aufgrund des Gefühls, dass die Geschichte erst ein kleiner Teil etwas sehr Großem war.
Jahreshighlight
Blue wurde seit ihrer Kindheit von ihrer Mutter prophezeit, dass sie mit einem Kuss ihre wahre Liebe töten wird. Bis zu diesem Sommer sah sie darin keine Gefahr, doch dann begegnet sie den vier Ravenboys. Diese sind auf der Suche nach Glendower. Das Schicksal führt sie zusammen. Doch nicht nur die Wahrsagung bringt sie in Gefahr, denn sie sind nicht die einzigen, die nach Glendower suchen. Und für dessen Gunst, ist so mancher bereit unverzeihliche Dinge zu tun.
Das Cover ist wunderschön. Ich bin sehr glücklich, dass hier die englischen übernommen wurden. Die Geschichte ist bekannt, in den höchsten Tönen gelobt worden und wurde nun neuverlegt. Es ist der erste Band einer vierteiligen Reihe.
Schon der erste Satz zog mich in seinen Bann. Der Prolog war einfach nur perfekt und so zog es sich durchs ganze Buch.
Maggie Stiefvater hat eine magische Art zu schreiben. Mit ihrer Schreibweise schafft sie eine fantastische und atemberaubende Welt, die mich faszinieren konnte. Ihre Charaktere sind einzigartig, besonders und wunderbar beschrieben.
Jeder Nebensatz, jedes Wort ist wichtig für die Geschichte. Immer wieder sind Hinweise in ihnen versteckt, dennoch überrascht die Geschichte immer wieder aufs Neue. Die Thematik ist spannend, super ausgearbeitet und alles ist perfekt aufeinander abgestimmt.
Die Geschichte wurde zu Recht gehypt- für mich ein absolutes Jahreshighlight.
Sie endet mit solch einer Wucht, dass man gleich zum nächsten Band greifen will.
Wer die Geschichte noch nicht gelesen hat, sollte sich auf jeden Fall die Leseprobe anschauen und unbedingt danach das Buch lesen.
Volle 5 Sterne und eine riesige Leseempfehlung für dieses einzigartige unglaubliche Leseerlebnis.
Anders aber gut
Mir gefällt an dem Buch vor allem das Thema und die Art wie es dargestellt wird - das übernatürliche als etwas Normales, mit dem die Hauptcharaktere schon seit langer Zeit leben.
Meiner Meinung nach ist es sehr lohnenswert zu lesen und ich wurde nachdem ich erstmal in der Geschichte drin war mitgerissen und verführt immer weiter zu lesen. Das Buch hat alles was ein gutes Buch braucht: nicht nur ein Geheimnis, eine Liebesgeschichte, interessante Charaktere und ein offenes Ende mit Hoffnung auf einen weiteren Teil !