Wie schön wir waren

Roman

    • 4,0 • 1 Bewertung
    • 14,99 €
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Beschreibung des Verlags

»Imbolo Mbue ist eine überragende Erzählerin.« Jonathan Franzen.
Nach ihrem gefeierten Debüt »Das geträumte Land«, für das sie den PEN/Faulkner-Preis erhalten hat, beweist Imbolo Mbue mit »Wie schön wir waren« erneut ihre erzählerische Brillanz gepaart mit einem Gespür für die großen Themen unserer Zeit.
Die Bewohner von Kosawa leben in Angst, denn ein amerikanischer Ölkonzern droht das kleine afrikanische Dorf auszulöschen. Öllecks haben das Ackerland unfruchtbar gemacht; Kinder sterben, weil das Trinkwasser vergiftet ist. Den Menschen aus Kosawa werden Versprechungen über Aufräumarbeiten und finanzielle Reparationen gemacht, die nie eingehalten werden, aber die korrupte Regierung bedient nur ihre eigenen Interessen. Die Dorfbewohner beschließen, sich zu wehren. Ihr Kampf soll Jahrzehnte andauern. Erzählt aus der Perspektive einer Generation von Kindern, allen voran Thula, die zu einer Revolutionärin heranwächst.
Mbues zweiter Roman ist eine meisterhafte Untersuchung dessen, was passiert, wenn die Profitgier des Westens gepaart mit dem Gespenst des Kolonialismus auf die Entschlossenheit einer Gemeinschaft trifft, an ihrem angestammten Land festzuhalten – und auf die Bereitschaft einer jungen Frau, alles für die Freiheit ihrer Mitmenschen zu opfern.

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2021
7. Oktober
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
448
Seiten
VERLAG
Kiepenheuer & Witsch eBook
GRÖSSE
3,1
 MB

Kundenrezensionen

Me.Kristin ,

Beeindruckendes Buch

"Wie schön wir waren" hat ein Cover, welches sich zwar auf den ersten Blick nicht richtig deuten lässt, aber schon eine gewisse Stimmung vermittelt.

In Handlung dieses Buches ist zwar fiktiv, doch wer sich etwas mit der Geschichte und Politik einiger afrikanischer Länder auskennt merkt schnell, dass die von den Autorin beschrieben Szenen auch genau so geschehen sein könnten.

Den Bewohnern der fiktiven Stadt Kosawa hatte man eine rosige Zukunft versprochen, in der sich ihr Leben zum besseren wandeln sollte. Doch genau das Gegenteil ist eingetroffen - in einem katastrophalen Ausmaß, wie sie es sich selbst nicht hätten vorstellen können.
Ausgelöst wird das Chaos durch eine korrupte Regierung, die Ölbohrungen in der unmittelbaren Umgebung der Bewohner durchführen lässt. Während sich der Staat an diesen bereichert, sind die Menschen in Kosawa den Gift- und Schadstoffen ausgeliefert. Diese verschmutzen nicht nur Luft und Umwelt sondern sorgen auch dafür, dass das Trinkwasser lebensgefährlich versucht wird und viele Menschen das Leben kosten wird.

Dies bildet die Handlungsgrundlage dieses Buches, denn es ist erst der Anfang von "Wie schön wir waren". Es geht um Aufstände, Geiselnahme und vor allem um eine verzweifelte Bevölkerung.

Die Autorin Imbolo Mbue schafft es dass man sich als Leser:in, scheinbar weit weg von der Katastrophe in Kosawa, sowohl in das Land als auch in die verschiedensten Leute hineinversetzen kann. Dabei hilft unter anderem eine bildgewaltige Sprache.
"Wie schön wir waren" enthält viele Sprünge zwischen Zeiten und Personen. Das kann als Leser:in schon mal schwierig sein, aber das ist es hier definitiv nicht.
"Wie schön wir waren" hat ein Cover, welches sich zwar auf den ersten Blick nicht richtig deuten lässt, aber schon eine gewisse Stimmung vermittelt.

In Handlung dieses Buches ist zwar fiktiv, doch wer sich etwas mit der Geschichte und Politik einiger afrikanischer Länder auskennt merkt schnell, dass die von den Autorin beschrieben Szenen auch genau so geschehen sein könnten.

Den Bewohnern der fiktiven Stadt Kosawa hatte man eine rosige Zukunft versprochen, in der sich ihr Leben zum besseren wandeln sollte. Doch genau das Gegenteil ist eingetroffen - in einem katastrophalen Ausmaß, wie sie es sich selbst nicht hätten vorstellen können.
Ausgelöst wird das Chaos durch eine korrupte Regierung, die Ölbohrungen in der unmittelbaren Umgebung der Bewohner durchführen lässt. Während sich der Staat an diesen bereichert, sind die Menschen in Kosawa den Gift- und Schadstoffen ausgeliefert. Diese verschmutzen nicht nur Luft und Umwelt sondern sorgen auch dafür, dass das Trinkwasser lebensgefährlich versucht wird und viele Menschen das Leben kosten wird.

Dies bildet die Handlungsgrundlage dieses Buches, denn es ist erst der Anfang von "Wie schön wir waren". Es geht um Aufstände, Geiselnahme und vor allem um eine verzweifelte Bevölkerung.

Die Autorin Imbolo Mbue schafft es dass man sich als Leser:in, scheinbar weit weg von der Katastrophe in Kosawa, sowohl in das Land als auch in die verschiedensten Leute hineinversetzen kann. Dabei hilft unter anderem eine bildgewaltige Sprache.
"Wie schön wir waren" enthält viele Sprünge zwischen Zeiten und Personen. Das kann als Leser:in schon mal schwierig sein, aber das ist es hier definitiv nicht.

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