Wut im Quadrat
Mannheim-Krimi
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5,0 • 1 Bewertung
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- 4,99 €
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Beschreibung des Verlags
Noch bevor die junge Berlinerin Olivia von Sassen ihren neuen Job in Mannheim als Kriminalhauptkommissarin antritt, beobachtet sie am Rangierbahnhof einen Mord.
Doch als sie die Polizei ruft, ist die Leiche verschwunden - war das alles nur Einbildung?
Schnell wird sie in die Wirren ihres ersten Mannheimer Falls gezogen, für den sie selbst die einzige Zeugin ist: ein Mord ohne Spur.
"Wut im Quadrat" ist der Auftakt einer Krimi-Reihe aus der Quadratestadt frei nach dem Motto: "Wenn der SWR halt keinen Mannheim Tatort macht, dann machen wir
eben unseren eigenen Mannheim Krimi." Und der kommt jetzt mit ebenso lebendiger wie breiter social-medialer Begleitung daher.
Kommissarin Olivia von Sassen ist auf facebook unterwegs und twittert die Geschichte einfach weiter. Sie und ihr Kollege Moritz Martin lassen wenig Zweifel daran: Sie sind das junge, dynamische Ermittler-Duo der Region.
Kundenrezensionen
Spannender Auftakt einer neuen Krimi-Reihe
Olivia von Sassen fährt mit dem Zug von Berlin nach Mannheim, um dort am nächsten Morgen ihren Dienst als Kriminalhauptkommissarin anzutreten. Unterwegs beobachtet sie in einer geparkten S-Bahn einen Mord und hält den Zug an. Doch als sie an der S-Bahn angekommen ist, sind Leiche und Mörder verschwunden. Viel schlimmer: Ihre Kollegen glauben ihr nicht. Olivia muss sich danach nicht nur gegen ihre neuen Kollegen durchsetzen, sondern auch noch heimlich nach Mörder und Leiche fahnden.
Ich habe das Buch übers Wochenende verschlungen. Es ist schnell, spannend und sehr unterhaltsam. Viele Kapitel enden mit einem Cliffhanger, so dass man das Buch fast nicht aus den Händen legen kann. Ich hätte mir fast ein paar ruhigere Passagen gewünscht. Dass das Buch aufgebläht sein soll, wie hier ein Rezensent schreibt, kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Wahrscheinlich ist es auch nicht nachvollziehbar.
Für besonders gelungen halte ich die einzelnen Charaktere. Olivia von Sassen ist eine deutliche und klare Identifikationsfigur, mit der auch die Nicht-Mannheimer die Stadt gut kennenlernen können. Alle anderen Beteiligten sind gut gezeichnete Charaktere weit entfernt von Klischees und dem üblichen Psychopathenkram, den einige Krimis mit sich bringen. Die Motivation des Täters wie des Opfers und aller Beteiligten sind deutlich verständlich und so gut beschrieben, dass sie im Grunde nachvollziehbar sind. Der Autor arbeitet hier sehr detailliert und genau die Frage heraus, wie aus einem normalen Menschen ein Mörder werden kann. Alleine diese Fragestellung habe ich mit Begeisterung verfolgt.
Von mir gibt es beide Daumen nach oben. Absolute Kaufempfehlung! Freu mich auf Teil 2.