Zweiherz
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4,6 • 7 Bewertungen
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- 11,99 €
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Beschreibung des Verlags
Sein Name ist Zweiherz. Er ist auf der Jagd. Seit Anbeginn der Welt...
Zweiherz, so erzählt man sich die Legende bei den Navajo-Indianern, ist ein listenreicher Verführer, der Unruhestifter in der Welt seit Beginn allen Lebens. Deutlich spürt Kaye seine Nähe in diesem Sommer, als sie ihre große Liebe Will wieder trifft. Kaye, mit dem Schulabschluss in der Tasche und den Zukunftsplänen im Kopf – Will, verurteilt für ein Verbrechen, das für Kaye unbegreiflich bleibt, und nun vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen.
Kaye liebt Will noch immer, aber wie ein unantastbares Geheimnis steht Wills Vergangenheit zwischen ihnen. In der Einsamkeit der Canyons sucht Will einen Weg zurück zum Leben – und zu sich selbst. Da lenken neue Verbrechen den Verdacht auf ihn – und fast scheint es, als hätte Kaye Will für immer an Zweiherz verloren.
• Faszinierende Einblicke in indianisches Denken und Leben
• Eine einzigartige Gratwanderung zwischen Moderne, Mystik und Tradition
• Wunderschön, stimmungsvoll und spannend erzählt von der Indianer-Expertin Antje Babendererde
Kundenrezensionen
Wie immer gut!
Das Buch ist genauso wie man es von Antje Barbendererde gewöhnt ist! Fesselnd, faszinierend und romantisch und außerdem sehr gut recherchiert. Ich war und bin begeistert!
Na ja....
Will Roanhorse, ein junger Navajo, kehrt nach Jahren, die er im Gefängnis zugebracht und nachdem im etwas Furchtbares widerfahren ist, zurück ins Big Res, das große Navajoreservat im Südwesten der USA. Kaye, ein Halbblut, seine heimliche Liebe, hat all die Jahre auf ihn gewartet.
So weit, so gut. Nach diesem vielversprechenden Anfang dümpelt das Buch so vor sich hin. Kaye, von der man sich eher leise Töne und Einfühlsamkeit erhofft hätte, fällt ständig mit der Tür ins Haus herein. Und Will verzeiht ihr so mir nichts, dir nichts, dass sie hinter seinem Rücken Nachforschungen über sein großes Geheimnis anstellt, das er mit niemandem teilen konnte und wollte, nicht einmal mit seinem weisen Großvater. In einer stürmischen Sommernacht fallen sie sich einfach in die Arme.
Tja, warum wissen andere Kinder und Jugendliche, denen etwas so Furchtbares widerfahren ist, nicht, dass es so einfach ist, Zweiherz, dem Kojoten, einer mythischen Gestalt der Navajo (und vieler Indianerstämme), der einen in den Tod reißen will, zu entkommen? Nein, das ist denn dann doch eine etwas zu oberflächliche Auseinandersetzung mit dem Thema (VORSICHT SPOILER) Kindesmissbrauch, wenn man sich schon in einem solchen Buch damit beschäftigen muss.
Davon abgesehen lässt es sich recht gut lesen, hat, abgesehen von seiner eher etwas nervigen Protagonistin, sympathische Haupt- und Nebenfiguren.