KI statt Bildung? Eine Kampfansage
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- Expected 17 Feb 2027
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Publisher Description
Wider die Enteignung des Lernens
Was geschieht mit Kindern, Jugendlichen oder Studierenden, wenn sie sich dem Sog der allgegenwärtigen KI-Agenten überlassen oder der Suggestion der Sozialen Medien erliegen? Ihre angeborene Neugier, die Lust, die Wirklichkeit zu erobern, verstehen zu wollen, auch wenn es schwierig wird – all das verkümmert. Das Gehirn, so dramatisch das klingt, baut ab. "Künstliche Intelligenz" ist wie eine kognitive Droge, die extrem schnell abhängig machen kann: weil sie uns Arbeit abnimmt, schlau zu machen verspricht und uns ohne eigene Anstrengung gut aussehen lässt. Was ist zu tun? Reichen Verbote? Oder müssen wir die Grundlagen der Bildung und das, wofür die Schule einmal erfunden wurde, ganz neu bestimmen?
Peter Fauser und Harald Lesch haben genug. Ihr Buch ist eine Kampfansage gegen die digitale Enteignung des Lernens. Was brauchen Kinder und Jugendliche, um in einer digitalisierten Welt zu bestehen, die der eigenen Erfahrung, dem eigenen Denken, Fühlen, Irren, den Boden entzieht? Bildung muss den ganzen, den leibhaftigen Menschen sehen, Kopf, Herz und Hand miteinander fördern. Nur wenn wir auf KI so weit wie irgend möglich verzichten, können selbstständige, handlungsfähige, kritische Persönlichkeiten heranwachsen. Ein pädagogischer und bildungspolitischer Weckruf.
Mit einem Beitrag der Medienwissenschaftlerin Vera Bachmann zur Frage, was und wie Studierende an der Universität eigentlich lernen sollten.