Der Zauberer
Der neue Dr. Laurin 170 – Arztroman
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- Pedido anticipado
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- Se espera: 20 oct 2026
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- USD 4.99
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Descripción editorial
Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an.
Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt.
Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen.
Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert.
Marvin war fassungslos. Der schüchterne Luis konnte zaubern – und wie! Er führte seine Tricks mit eleganter Beiläufigkeit vor, die Marvin nur bewundern konnte. Gerade jetzt zog sein Freund ihrer gemeinsamen Kollegin ein Plüschkaninchen aus der Handtasche und verbeugte sich mit breitem Lächeln, während das Publikum johlte und klatschte, vor allem, weil Monique ganz außer sich geriet: Wie war das Kaninchen in ihre superteure Handtasche gekommen? Ihre Reaktion sorgte für noch mehr Vergnügen bei den Zuschauerinnen und Zuschauern. Der Trick mit dem Kaninchen war das Ende von Luis' Vorstellung, mit der niemand bei dieser Betriebsfeier gerechnet hatte, vermutlich nicht einmal er selbst. Sofort wurde der Zauberer umringt und beglückwünscht. Es gab nicht wenige, die ihn baten, noch weitere Tricks zu zeigen, doch er ließ sich nicht erweichen, sondern schnappte sich ein Bier und kehrte zu Marvin zurück. »Was war das denn? Wieso kannst du zaubern, und wieso wusste ich nichts davon?« »Mein Vater hat mir zum zehnten Geburtstag einen Zauberkasten geschenkt, weil wir kurz vorher in einer großen Zaubershow gewesen waren und ich keinen sehnlicheren Wunsch hatte, als selbst zu zaubern. Offenbar bin ich nicht unbegabt, ich habe mit kleinen Tricks angefangen und mich seitdem weitergebildet. Aber ich rede nicht viel darüber, es gibt Leute, die einen schräg anschauen, wenn man sagt, dass man zaubert. Die denken dann, dass ich auch im richtigen Leben einer bin, der trickst und täuscht und dass man mir deshalb nicht trauen kann.« »Und wieso hast du dich dann heute hier geoutet, wenn ich das mal so ausdrücken darf?« Luis zuckte mit den Schultern. »Ich kann es dir nicht erklären, ich hatte einfach ganz plötzlich Lust dazu, vor Publikum zu zaubern, ich habe das schon länger nicht mehr gemacht. Vielleicht hat auch der Alkohol dazu beigetragen, dass ich ein paar Hemmungen über Bord geworfen habe. Du weißt ja: Ich bin im normalen Leben eher schüchtern.« Den letzten Satz begleitete ein leicht selbstironisches Lächeln.