Eliogabalo
HELIOGABALUS
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- USD 4.99
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Descripción editorial
Heliogabalus von Antonin Artaud ist ein biografischer und philosophischer Essay, der sich mit der Figur des römischen Kaisers Heliogabalus beschäftigt, der eigentlich Varius Avitus Bassianus hieß und für seine skandalöse und umstrittene Herrschaft im 3. Artaud verwendet die Figur des Heliogabalus als Symbol für Anarchie, Exzess und Rebellion gegen die etablierte Ordnung.
Das Buch ist keine einfache historische Biographie, sondern ein komplexes Werk, in dem Artaud historische Realität, Mythologie und Philosophie vermischt, um Themen wie Übertretung, Chaos und Dekadenz zu untersuchen. Heliogabalus wird als ein Herrscher dargestellt, der alle sozialen und politischen Konventionen ablehnt und eine extreme Freiheit verkörpert, die in der Selbstzerstörung endet. Artaud interessiert sich besonders für den zerstörerischen und chaotischen Charakter der Macht von Heliogabalus und sieht in ihm den Archetyp des Anarchisten, der sich jeder moralischen und politischen Ordnung widersetzt.
Anhand dieser Figur erforscht Artaud auch das Thema Sexualität, Geschlecht und das Heilige. Er zeigt auf, wie Heliogabalus versuchte, männlich und weiblich, menschlich und göttlich zu vereinen, in einem extremen Versuch, die Schranken von Identität und Gesellschaft zu durchbrechen. Das Werk spiegelt auch Artauds
Artauds Beschäftigung mit der conditio humana und seine Suche nach einer Form des künstlerischen Ausdrucks, die die Grenzen der Rationalität überwinden kann.
Eine künstlerische Ausdrucksform, die die Grenzen der Rationalität und der Tradition überwinden kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Buch eine poetische und philosophische Erkundung der Figur des Heliogabalus als Verkörperung von Anarchie und Rebellion ist, die Artaud benutzt, um die Grenzen zwischen
Ordnung und Chaos, Freiheit und Zerstörung.