Gora
Einblick in Kolonialindien: Identität, Kultur und politischer Wandel zur Zeit der Unabhängigkeitsbewegung und Bengalischen Renaissance
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- 1,99 €
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Publisher Description
Rabindranath Tagores 'Gora' ist ein meisterhaftes Werk der bengalischen Literatur, das die soziale, religiöse und nationale Identität Indiens zu Beginn des 20. Jahrhunderts erforscht. Inmitten des Aufruhrs des indischen Unabhängigkeitskampfes und der komplexen Schichtungen der Kaste und Religion entfaltet sich die Geschichte von Gora, einem jungen Mann, dessen Suche nach seiner wahren Identität zu einem Symbol für die Suche nach nationaler Einheit wird. Tagores eloquenter Schreibstil und sein scharfsinniger Einblick in die menschliche Psyche zeichnen sich in diesem Roman aus, der ebenso von philosophischen Überlegungen wie von emotionalem Tiefgang geprägt ist. Rabindranath Tagore, eine herausragende Figur der indischen Renaissance, wurde 1861 in Kalkutta geboren. Als erster Asiate, der den Nobelpreis für Literatur erhielt, setzte sich Tagore dafür ein, Brücken zwischen dem Osten und dem Westen zu bauen. Seine vielseitigen Interessen reichten von Poesie über Musik bis hin zu sozialer Reformation. Die Erfahrungen seiner Jugend und seine religiösen Überzeugungen prägten 'Gora', indem sie die dynamische Auseinandersetzung mit Tradition und Moderne beleuchteten und ein feines Porträt der indischen Gesellschaft zeichneten. Für den ernsthaften Leser, der ein tieferes Verständnis der indischen Kultur und Geschichte sucht, bietet 'Gora' von Tagore sowohl eine lehrreiche als auch inspirierende Lektüre. Der Roman fordert den Leser heraus, über seine persönlichen Überzeugungen nachzudenken, während er sich mit der reichen Erzählung vertieft. Ein unentbehrliches Werk für diejenigen, die die sich wandelnde Dynamik der indischen Gesellschaft am Beginn einer neuen Ära erforschen möchten.