Dilemma
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Publisher Description
Ein vergifteter Buchhalter, eine chinesische Malerin mit einem berüchtigten italienischen Namen, der ‚Minister des Volkes‘ von Wissenschaft und Technologie, sein Bruder, der Direktor der Unternehmens-Division des Ministeriums für Staatssicherheit, und Harry, der Kunsthändler, der ‚nebenberuflich‘ als Geheimagent agiert, sind die Spieler um die Suche nach dem Grund, warum D.D. Greyson mit einer Lieblingskosmetik desillusionierter italienischer Ehefrauen des 17ten Jahrhunderts vergiftet wurde.
Das Geschäft der Geheimdienste wird oft als Informationssammlung beschrieben. Ein simpler Vorschlag: sammle genug Informationen, sodass Politiker informierte, rationale Entscheidungen über Dinge wie die Nationale Sicherheit treffen können, oder ob eine oder mehrere konkurrierende Kräfte in der Welt gerade dabei sind, dir den Arsch aufzureißen. Aber das Problem ist nicht zu wenig Information, sondern zu viel. Überall gibt es Kameras und Gesichtserkennungs-Software, die es den Diensten erlauben, jedermanns Bewegungen Tag und Nacht zu beobachten. Den verschiedenen Agenturen steht so viel Information zur Verfügung, dass es schwer ist zu entscheiden, was nun wirklich wichtig, machbar, sogar real ist. Es ist das Paradox der Auswahl, die Paralyse der Analyse, oder, wenn du dies vorziehst, das Dilemma der Spione. Niemand weiß genau, was wirklich ist, was nur Lärm, oder was gewollte Desorientierung.
Und so wird unser Held Harry einer der Spieler, nicht, weil er besonders tapfer oder ein Experte in der Kunst der Manipulation oder sogar des Tötens ist, sondern weil er Fantasie hat. Er ist ein Mann, der Realität aus Abstraktion herbeizaubern kann und jenes besondere Talent kann eine sehr wichtige Begabung sein, wenn es dazu kommt, dass man chinesisches Schach mit drei Spielern und konkurrierenden pekinger Interessen spielt.
Die Welten der Kunst und der Nationalen Sicherheit stoßen auf den Straßen Londons zusammen, und lassen einen Pfad aus verbrannten Gemälden, Auszahlungen, Leichen und tödlichen Microchips hinter sich.