Verdun 1916
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- 25,99 €
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Description de l’éditeur
"So furchtbar kann nicht einmal die Hölle sein", entsetzte sich ein Augenzeuge. Nie wieder starben mehr Soldaten auf so engem Raum wie in Verdun 1916. Olaf Jessen zeichnet auf der Grundlage vergessener Dokumente ein neues Bild der Schlüsselschlacht des Ersten Weltkrieges. Glänzend erzählt und unter die Haut gehend: für alle, die den Großen Krieg aus Sicht der Frontsoldaten und Heerführer beider Seiten neu kennenlernen wollen.
Warum Verdun? Um den Sinn der "Blutmühle" strategisch zu erklären, verweisen Historiker gewöhnlich auf Erich von Falkenhayn. Die französische Armee, so hatte der Generalstabschef behauptet, sollte bei Verdun "verbluten". Doch vergessene Quellen belegen: "Operation Gericht" zielte auf den Durchbruch und die Rückkehr zum Bewegungskrieg. 300 Tage und 300 Nächte tobte die Urschlacht des Jahrhunderts. Sie durchkreuzte die alliierten Pläne an der Somme, beschleunigte den Kriegseintritt der USA, verschärfte den Niedergang des deutschen Heeres, befeuerte die Dolchstoßlegende und stieß die Entwicklung moderner Luftwaffen an. Und sie legte den Keim für Frankreichs Katastrophe 1940 im "Blitzkrieg" der Wehrmacht. Es ist kein Zufall, dass gerade Verdun später zum Erinnerungsort der deutsch-französischen Freundschaft wurde.
Einleitung
Erstes Kapitel – Pläne
Zweites Kapitel – Vor dem Sturm
Drittes Kapitel – Aufmarsch
Viertes Kapitel – Angriff
Fünftes Kapitel – Dammbruch
Sechstes Kapitel – Douaumont
Siebtes Kapitel – Patt
Achtes Kapitel – Zermürbung
Neuntes Kapitel – Krise
Zehntes Kapitel – Entscheidung
Nachspiel
Warum Verdun? Die Schlacht und die Historiker
«Weihnachtsdenkschrift» – Ein Blick auf die Quellen
Die «Tappen-Befragung»