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Description de l’éditeur

Grundlegende Prämisse der Soziologie der Emotionen ist es, dass Gefühle für alle Aspekte des Sozialen relevant sind. Wenn Emotionen von Individuen und soziale Kontexte in einem Wechselverhältnis zueinander stehen, stellt sich die Frage, welche Formen sozialer Verknüpfungen so konstituiert werden. Jenseits ihres verbindenden Potentials gilt es dabei insbesondere, Ambivalenzen der von Emotionen begründeten Sozialität in den Blick zu nehmen. Inkludierende und exkludierende Aspekte von Emotionen können dabei eng miteinander verwoben sein und sogar Teil ein und derselben sozialen Beziehung ausmachen. Diese Perspektive lässt sich auch für transnationale Kontexte nutzbar machen. Schließlich gilt es, diese Fragen methodologisch für empirische Forschung zu reflektieren. Der vorliegende Band zeigt somit eindrücklich, dass alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens von Emotionen nicht nur grundiert und durchzogen sind, sondern dass sie für Gesellschaft vielmehr konstitutiv sind.

Der Inhalt

Verbindende Wirkungen • Widersprüchliche Wirkungen • Transnationale Verbindungen und ihre Ambivalenzen • Emotionen und qualitative Methodik

Die Zielgruppen

SoziologInnen • KulturwissenschaftlerInnen

Die Herausgeber

Dr. Jochen Kleres ist Postdoc am Institut für Soziologie und Arbeitswissenschaft der Universität Göteborg.

Yvonne Albrecht M.A. lehrt und forscht am Lehrstuhl für Makrosoziologie an der Universität Kassel.

GENRE
Essais et sciences humaines
SORTIE
2015
10 juin
LANGUE
DE
Allemand
LONGUEUR
316
Pages
ÉDITEUR
Springer Fachmedien Wiesbaden
TAILLE
1.4
Mo

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