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Description de l’éditeur

Im westafrikanischen Raum sind so genannte Fetische, oft fremdartig anmutende Gebilde in anthropomorpher Gestalt, eines für europäische Augen bizarr wirkenden Bündels aus unterschiedlichen Materialien oder auch eines ungewöhnlichen Topfes, weit verbreitet. Die dort ansässigen Menschen beziehen diese Gegenstände in ihre religiöse Vorstellungswelt sowie ihre religiösen Praktiken mit ein, was bei frühen religionswissenschaftlichen Forschern, bei welchen es sich häufig um christliche Missionare handelte, den Eindruck erweckte, die Eingeborenen würde einen Götzendienst verrichten. Für lange Zeit dominierte diese Vorstellung die wissenschaftliche Meinung über afrikanische Religion. Der Fetischismus wurde vielfach sogar als Hauptelement einer archaischen, ja sogar primitiven Religion angesehen. Erst in der jüngeren Forschung bemühen Ethnologen sich, hinter das religiöse Phänomen Fetischismus zu blicken und die mit diesen Gegenständen verbundenen, komplizierten Glaubensvorstellungen zu begreifen. Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,2, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch.

GENRE
Essais et sciences humaines
SORTIE
2012
29 octobre
LANGUE
DE
Allemand
LONGUEUR
15
Pages
ÉDITEUR
GRIN Verlag
TAILLE
90
Ko

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