Blechstern-Killer
Die großen Western 469
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- Pedido anticipado
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- Se espera: 15 sept 2026
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- USD 3.99
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Descripción editorial
Der Autor steht für einen unverwechselbaren Schreibstil. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. Er scheut sich nicht detailliert zu berichten, wenn das Blut fließt und die Fehde um Recht und Gesetz eskaliert.
Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung. Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen).
Leise quietschend schwang die Tür des Sheriff's Office nach innen auf und aus dem Dunkel der frühen Nacht glitt ein Fremder in den trüben Schein der blakenden Lampe. »Sheriff?« Niemand antwortete - verlassen war das Office, leer waren die Zellen. Kalter Tabakrauch hing im Raum, Fliegen klebten an den angehefteten Steckbriefen, und auf dem Tisch stand angebrochen eine Flasche Whisky. Horchend stand der junge Fremde still. Vom hell erleuchteten Saloon drüben auf der anderen Straßenseite tönte Lachen herüber. Langsam wandte sich der Fremde ab und trat hinaus auf den überdachten Gehsteig. Die blauen Augen flackerten wie im Fieber. Mit klirrenden Radsporen überquerte er die Straße und geriet in die Lichtbahn des Saloons. Böses trieb ihn an die Schwingtür. Lichtschein traf sein schweißnasses Gesicht, das sich auf einmal zuckend verhärtete. Dort an der Theke im verräucherten Raum stand der Sheriff. Animiermädchen saßen zwischen den Männern an den Tischen. Der Fremde drückte die Türflügel auseinander und betrat den Saloon, ließ die Schwingtür langsam hinter sich zuschlagen und bewegte sich mit flachen, fast tastenden Schritten an die Theke heran, verharrte am Kopfende und legte die schlanken Hände auf den Tresen. Nur vier Schritte trennten ihn von dem Sheriff. Keiner der anwesenden Gäste kümmerte sich um ihn. Lächelnd beugte sich das Mädchen, das hinter der Theke bediente, über den Tresen und blickte fragend in das braun gebrannte Gesicht des jungen Fremden. »Was möchtest du denn, Kleiner?« »Töten.« Im ersten Moment wollte sie auflachen, doch dieses Lachen blieb ihr jäh in der Kehle stecken, als sie den Ausdruck seiner Augen sah.