Fantomina
Ein raffinierter Blick auf Liebe und Täuschung in der britischen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts
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Publisher Description
Eliza Haywoods 'Fantomina' ist ein meisterhaftes Beispiel der frühen englischen Literatur des 18. Jahrhunderts. Es erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die durch eine Reihe von Identitätswechseln und Verkleidungen ihre romantischen Abenteuer erkundet, um die Machtstrukturen zwischen den Geschlechtern herauszufordern. Der Roman ist in einem lebendigen Prosastil verfasst, der sowohl satirische als auch ernsthafte Nuancen enthält, und bietet Einblicke in die Moralvorstellungen und sozialen Normen der Zeit. Mit seiner Erkundung von Themen wie Identität, Sexualität und Gender-Rollen bewegt sich 'Fantomina' im Spannungsfeld von Unterhaltung und Gesellschaftskritik, was ihn zu einem paradigmatischen Werk der amorösen Intrige macht. Eliza Haywood, eine der produktivsten und einflussreichsten Schriftstellerinnen ihrer Zeit, trug wesentlich zur Entwicklung des Romans im 18. Jahrhundert bei. Ihre eigenen Erfahrungen als Frau in einer von Männern dominierten Gesellschaft spiegeln sich häufig in ihrer Literatur wider. Haywood war für ihre scharfsinnige Beobachtungsgabe bekannt und scheute sich nicht, mit ihren Schriften die strengen sozialen Konventionen und Geschlechterrollen in Frage zu stellen, was ihr sowohl Bewunderung als auch Kritik einbrachte. Für diejenigen, die sich für literarische Werke interessieren, die die Grenzen gesellschaftlicher Normen ausloten, bietet 'Fantomina' nicht nur eine spannende Geschichte, sondern auch aufschlussreiche Betrachtungen zur Weiblichkeit. Der Roman lädt den Leser ein, die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Manipulation von Machtverhältnissen zu reflektieren. 'Fantomina' bleibt ein faszinierendes, wenn auch unterschätztes, Juwel der britischen Literatur, das neue Leser dazu einlädt, die Dichotomie zwischen Oberflächlichkeit und Tiefe zu erkunden.