Das wirkliche Leben
Roman Eine erschütternde Coming-of Age-Geschichte über Trauma, Geschwisterliebe und den Mut zur Befreiung
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- 9,99 €
Descrizione dell’editore
»Dieser Roman ist unglaublich krass, von ungeheurer Sprachgewalt, es ist ein Thriller, eine Geschichte, die man gar nicht aus der Hand legen kann.« Stefanie Stahl, WDR 5, Bücher
Eine Reihenhaussiedlung am Waldrand, wie es viele gibt. Im hellsten der Häuser wohnt ein zehnjähriges Mädchen mit seiner Familie. Ein normales Familenleben? Nein, denn sie wächst auf im Schatten eines Vaters, der neben TV und Whisky den Rausch der Jagd und die Macht in den eigenen vier Wänden liebt. Ihre Mutter ist längst verstummt, ein willenloses Wesen ohne Gegenwehr. Einzig die Liebe zu ihrem kleinen Bruder Gilles hält das Mädchen aufrecht, sein Lachen, die Spiele im Wald und das abendliche Eis vom bunt bemalten Eiswagen, der mit Tschaikowskis ›Blumenwalzer‹ sein Kommen ankündet. Bis eines Tages vor ihren Augen ein Unglück geschieht.
Danach ist nichts mehr wie zuvor. Gilles stürzt in eine innere Dunkelheit, aus der er nicht mehr zurückfindet. Mit der Energie und der Intelligenz einer mutigen Kämpferin setzt das Mädchen daher alles daran, ihren Bruder und sich selbst vor der väterlichen Gewalt zu retten. Von Sommer zu Sommer wird sie immer klüger und selbstbewusster – ihr Körper aber auch immer weiblicher, wodurch sie zusehends ins Visier ihres Vaters gerät …
»Ein verstörend brutales, gleichzeitig faszinierend sanftes Buch — ein Debüt, bei dem man von der ersten bis zur letzten Seite Gänsehaut hat.« Mareike Fallwickl
Zart und roh, poetisch und schmerzhaft: Dieser vielfach preisgekrönte psychologische Roman über eine dysfunktionale Familie ist verstörend und hoffnungsvoll zugleich: Geschwisterliebe wird zur letzten Bastion gegen das Dunkel, Wissen zur Waffe gegen die Ohnmacht. Adeline Dieudonné hat eine Coming-of-Age-Geschichte geschrieben, die unter die Haut geht – und dort bleibt.
Literatur, die aufwühlt und nicht mehr loslässt – Für Leser:innen von Mareike Fallwickl, Douglas Stuart und Édouard Louis.