Die Lüge eines Herzens
Chefarzt Dr. Norden 1315 – Arztroman
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Descrizione dell’editore
Jenny Behnisch, die Leiterin der gleichnamigen Klinik, kann einfach nicht mehr. Sie weiß, dass nur einer berufen ist, die Klinik in Zukunft mit seinem umfassenden, exzellenten Wissen zu lenken: Dr. Daniel Norden!
So kommt eine neue große Herausforderung auf den sympathischen, begnadeten Mediziner zu. Das Gute an dieser neuen Entwicklung: Dr. Nordens eigene, bestens etablierte Praxis kann ab sofort Sohn Dr. Danny Norden in Eigenregie weiterführen. Die Familie Norden startet in eine neue Epoche!
»Bist du sicher, dass du nicht mit mir ins Kino möchtest, Silvia? Ich lade dich ein. Mädchen, du arbeitest einfach zu viel. Gönne dir doch wenigstens einmal wieder einen entspannten Feierabend mit mir. Oder was hast du vor, das du mir nicht verraten möchtest?« Schwester Beate, die auf der Unfallstation der Behnisch-Klinik bereits seit mehr als zehn Jahren vorbildlich ihren Dienst tat, ließ sich eine Tasse Kaffee aus dem Automaten und setzte sich auf die Ecke des Schreibtisches. »Herrlich, so ein frisch aufgebrühter Kaffee«, seufzte sie hingebungsvoll. »Danke für die Einladung, liebste Beate«, säuselte Silva lächelnd und blinzelte ihrer mütterlichen Freundin verschmitzt zu. »Wer weiß, vielleicht hab ich ja ein Date, das noch geheim bleiben muss.« Etwas verlegen strich sie sich die langen goldblonden Haare hinter die Ohren, was sie noch filigraner, Elfen gleicher, erscheinen ließ. »Gerade du«, nuschelte Beate und zog die Nase hoch. »Gerade du«, wiederholte sie mit Nachdruck. »Seitdem dich dieser Torsten damals in die Pfanne gehauen und dich mit seinem Kredit hat sitzen gelassen, sind für dich alle Männer Verbrecher, stimmt`s?« Sie war eine gut aussehende Frau Mitte fünfzig, was man ihr jedoch nicht ansah. Ihre braunen, mit kaum auffallenden Strähnchen in etwas heller, waren kurz geschnitten und schmiegten sich in weichen Locken um ihr rundes, freundliches Gesicht, in dem die blauen Augen besonders auffielen, weil sie meist ein schalkhaftes Blitzen zeigten. »Na ja, ganz so schlimm ist es wohl nicht.