Die Riesinnen
Roman - Lieblingsbuch der Unabhängigen 2026 "DIE RIESINNEN ist ein sprachliches Meisterwerk." Juli Zeh
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- 21,99 €
Descrizione dell’editore
"›Die Riesinnen‹ saugen einen auf der ersten Seite ein, und am Ende dieses Drei-Generationen-Porträts großer Frauen wird man atemlos ausgespuckt. Wüst, wild, bewegend und voller Poesie." DORIS KNECHT
Ausgezeichnet als Lieblingsbuch der Unabhängigen 2026
"Mager ist sie, wie ein Kleiderhaken, zurechtgebogen zu Menschenform. Dünn und stark und langgestreckt: Keine ist größer als sie, im Dorf nicht, und auch nicht im nächsten. Dazu die Kupferwollehaare, die wütend nach dem Himmel greifen. Wer sie sieht, weiß, wer sie ist, man weiß es sofort, und sie hasst es, hasst es, hasst es. Vielleicht hätte sie es, an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, auch lieben können, aber das geht nicht, nicht hier."
Wittenmoos, ein kleines Dorf im Schwarzwald, ist die Heimat dreier Frauen. Groß und dünn überragen sie alle anderen und wollen so gar nicht in die Dorfgemeinschaft passen. Und doch sind sie hier verwurzelt und müssen ihren eigenen Weg in den engen Grenzen des Dorfes finden. Liese, die still und unerbittlich die Metzgerei führt. Cora, ihre Tochter, die Wütende, die ausbrechen wird und lernen muss, dass Heimkehr keine Niederlage ist. Und Eva, Coras Tochter, die den Wald so sehr liebt und sich dessen erst bewusst werden muss.
In dunkler, satter, aber auch zarter Poesie erzählt Hannah Häffner mit stilistischer Präzision, feinem Humor und einer subtilen Beobachtungsgabe die Geschichte dreier Frauen, die sich von den 60-er Jahren bis in unsere Zeit spannt. Ein lange nachhallender Roman über die Sehnsucht nach Freiheit und Wurzeln, über Mütter und Töchter und über die Kraft der Natur.
"Überhaupt ist das gesamte Buch voller leiser, poetischer Beschreibungen und treffsicherer Lebensweisheiten, dass man sich immerzu Zitate anstreichen möchte." Buchpatin Heike Strecker, Buchhandlung Strecker in Mühlhausen
"Sie müssen das lesen. Nicht nur, weil einem die drei Frauen aus den drei Generationen dermaßen ans Herz wachsen, dass man sie gar nicht mehr missen will, sondern vor allem auch, weil Die Riesinnen ein sprachliches Meisterwerk ist. Jeder einzelne von Hannahs Sätzen ist wie ein Zimmer voller Bilder. In jedem Satz will man stehen bleiben und sich in Ruhe umsehen und sich an den vielschichtigen Überraschungen erfreuen, die einen erwarten." Juli Zeh
"Hier schreibt zweifellos jemand, der Sprache liebt, auch ihre regionale Färbung." Amonte Schröder-Jürss, ZEIT-Online
"Neue deutsche Heimatliteratur auf den Spuren Dörte Hansens." Denis Scheck
„Dieser Roman ist wie ein stiller Moment auf einer Waldlichtung. Einatmen, ausatmen und alles, wirklich alles um sich herum vergessen.“ Mike Altwicker, WDR-Buchtipp