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Das Klima und die Gletscherstände der vergangenen 500 Jahre in den Alpen als thematische Grundlage für die folgende Arbeit setzt zwei Schwerpunkte. Einerseits wird das Klima im Allgemeinen den ersten Teil bestimmen, in dem die Klimafaktoren mit dem größten Einfluss herausgestellt werden. Anschließend werden Grundzüge einer möglichen Differenzierung des Alpenraumes durch das Klima vorgenommen, womit deutlich werden soll, dass das Klima für die Strukturierung des alpenländischen Raumes ein zentraler Faktor sein kann, wenn physisch-geographische Aspekte in den Vordergrund treten und eine regionale Ausdifferenzierung der Alpen notwendig wird. Abschließend steht ein Teilkapitel welches die Entwicklung des Klimas in den vergangenen 500 Jahren thematisiert. Dabei werden unter anderem auf Gletscher in ihrer Funktion als bedeutsame Indiziengeber zurückgegriffen, da ihre erosiven Kräfte einerseits aber auch ihr Wachsen respektive Abschmelzen Rückschlüsse auf den klimatischen Verlauf zulassen. Der zweite thematische Schwerpunkt liegt auf den Gletschern, die ebenfalls in ihrer Entwicklung der vergangenen 500 Jahre dargestellt werden sollen. Die Gletscherstände sind allenfalls exemplarisch darstellbar, da die Quellenlage, insbesondere für den Zeitraum von 1500 bis 1800 recht überschaubar ist. Es soll hier jedoch der Versuch unternommen werden, allgemeine Tendenzen in den Gletscherständen ausfindig zu machen. Dabei wird auch deutlich werden, dass die Gletscher nicht einem kontinuierlichen Abschmelzen unterliegen,sondern dass es ebenso Phasen gegeben hat, die empirisch belegbar sind und entgegen der allgemeinen Auffassung eine Zunahme der Gletschermasse zur Folge hatten. Da Gletscher aufgrund ihrer zahlreichen Erscheinungsformen differierende Reaktionen auf das Klima zeigen, müsste eine allgemein differenzierende Darstellung einer glazialen Typologie erfolgen, die herausstellt, um welche Gletschertypen es sich in den Alpen handelt. So ist beispielsweise die Form eines Gletschers insofern bedeutsam, als ihre Oberfläche der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, was wiederum Folgen für das Ausmaß des Schmelzprozesses mit sich bringt. Bei der Betrachtung eines halben Jahrtausends jedoch, bleiben die Formen und Typen vernachlässigenswert, weshalb hier auf eine erschöpfende Glazialtypologie verzichtet werden kann. Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowiss. / Geographie - Meteorologie, Klimatologie, Note: 1,3, Universität Hildesheim (Stiftung) (Institut für Geographie), Veranstaltung: Der ALpenraum.

GENERE
Scienza e natura
PUBBLICATO
2012
11 dicembre
LINGUA
DE
Tedesco
PAGINE
20
EDITORE
GRIN Verlag
DIMENSIONE
1.6
MB

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