Lass dein Herz sprechen
Der Bergpfarrer 553 – Heimatroman
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- Uscita prevista: 25 ago 2026
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Descrizione dell’editore
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen.
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.
Als Pfarrer Trenker an diesem sonnigen Sonntagmorgen nach der Frühmesse die Sakristei verließ, bot sich ihm das gewohnte Bild. Die meisten der Gläubigen, die die Andacht besucht hatten, standen in kleinen Gruppen beisammen und diskutierten die Ereignisse der zurückliegenden Woche sowohl in der Gemeinde als auch im ganzen Wachnertal. Bei einer der Gruppen entdeckte er Bürgermeister Bruckner und dessen Gattin Rosa, darüber hinaus Jakob Lindner, einen der Grundschullehrer, mit Ehefrau Magdalene. Jakob Lindner war vierundsechzig Jahre alt und würde im kommenden Jahr seinen Ruhestand antreten. Ein weiteres Ehepaar stand bei der Gruppe. Es handelte sich um den Allgemeinarzt Toni Wiesinger und dessen Frau Elena, die in der Gemeinde als Tierärztin praktizierte. Sebastian gesellte sich der kleinen Gruppe hinzu. »Guten Morgen, allseits«, grüßte er und lächelte in die Runde. »Ihr seht alle recht zufrieden aus, sodass ich davon ausgehe, dass niemand Grund hat, zu klagen.« Der Gruß des Pfarrers wurde erwidert, und die drei Paare beteuerten, dass bei ihnen alles im grünen Bereich sei. Sebastian richtete den Blick auf den Bürgermeister und bemerkte, dass dessen Miene von einer jähen inneren Unruhe geprägt war. »Man hört nix mehr aus dem Rathaus, Markus«, sagte Sebastian. »Hast du das angedachte Projekt ›Bolzplatz‹ etwa ad acta gelegt? Oder bist du noch dabei, dir etwas Großes zur Ankurbelung des Fremdenverkehrs in der Gemeinde auszudenken?« Bruckner vermied es, den Blick Sebastians zu erwidern, fuhr mit Daumen und Zeigefinger über sein Kinn und lamentierte: »Jetzt nerven S' mich bitte net auch noch am Wochenende, Hochwürden. Ja, ich bin am Grübeln. Aber das, was sich in meinem Kopf abspielt, ist nach wie vor geheime Kommandosache.« »Ich komm' dir auf die Schliche, Markus«