Nikomachische Ethik Nikomachische Ethik

Nikomachische Ethik

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Die Nikomachische Ethik“ ist Aristoteles' bedeutendstes ethisches Werk und einer der einflussreichsten Texte der abendländischen Moralphilosophie. Ausgehend von der Frage, was das höchste Ziel menschlichen Handelns sei, entwickelt Aristoteles den Begriff der „Eudaimonia“ – meist mit „Glückseligkeit“ übersetzt – als Zustand gelingenden, tugendhaften Lebens, der durch die aktive Ausübung der Vernunft erreicht wird.

Zentral ist dabei seine berühmte Lehre von der Tugend als „rechter Mitte“ zwischen zwei fehlerhaften Extremen: Mut etwa liegt zwischen Feigheit und Tollkühnheit, Großzügigkeit zwischen Geiz und Verschwendung.

Das nach seinem Sohn Nikomachos benannte Werk behandelt zudem Fragen der Freundschaft, der Gerechtigkeit, der praktischen Klugheit (Phronesis) sowie das Verhältnis von individuellem Glück und politischer Gemeinschaft.

Verfasst im 4. Jahrhundert vor Christus, wurde das Werk über die mittelalterliche Scholastik, insbesondere durch Thomas von Aquin, tief in die abendländische Rechts- und Moralphilosophie eingeschrieben und wird bis heute in Ethikseminaren weltweit als Grundlagentext gelesen.

ÜBER DEN AUTOR

Aristoteles (384–322 v. Chr.) war Schüler Platons, Lehrer Alexanders des Großen und einer der einflussreichsten Denker der Menschheitsgeschichte. In Athen gründete er die Philosophenschule des Lykeion und verfasste bahnbrechende Schriften zu Logik, Naturwissenschaft, Politik und Ethik – darunter die „Nikomachische Ethik“, die bis heute als Grundtext der Moralphilosophie gilt.

GENERE
Saggistica
PUBBLICATO
2026
4 settembre
LINGUA
DE
Tedesco
PAGINE
309
EDITORE
Librofilio
DATI DEL FORNITORE
Primento Digital SRL
DIMENSIONE
483,9
KB
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