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Descrizione dell’editore

Die Natur unserer Erde zeigt die unterschiedlichsten Landschaftsbilder. Man kann sie in ihrer Vielfalt mit Hilfe verschiedener Kriterien, wie übereinstimmenden Geofaktoren zu GeoÖkozonen zusammenfassen und gegeneinander abgrenzen. Innerhalb einer Gruppe von Landschaftsräumen gibt es jedoch nochmals Unterschiede in der Ausprägung ihrer typischen Merkmale, wodurch naturräumlich ähnlich ausgestatteten Regionen weiter differenziert werden können. Die Ursache für die unterschiedlich geprägten Landschaftsbilder könnte in den Prozessen liegen durch die sie geformt werden. Ähnliche Merkmale eines Raumes werden in unterschiedlicher Art und Weise, Zeit und Intensität verändert, sodass die dabei entstehenden Formen und Strukturen trotz derselben Ausgangsbedingungen nie genau identisch sind. Die Iberische Halbinsel ist solch ein Teil eines Naturraumes, der über die Kontinente hinweg vertreten ist und dennoch überall ein wenig anders in Erscheinung tritt.

Dieses Ökosystem hat sich über lange Zeit hinweg zu dem entwickelt, was es heute darstellt. Der Mensch hat es kategorisiert und damit gegenüber anderen Ausprägungen abgegrenzt. Doch auch der heutige Zustand ist nur eine Momentaufnahme der Entwicklung.

Ein solcher Raum ist mit dem Zusammenspiel seiner Geofaktoren auf lange Sicht flexibel, da auf großen Zeitskalen eine hohe Variabilität der Geofaktorenkonstellation vorliegt und kann sich vielen Veränderungen anpassen. Jedoch der Grad der Stabilität eines natürlichen Systems variiert mit den enthaltenen Elementen und Faktoren und den zwischen ihnen wirkenden Prozessen. Dementsprechend stellt sich ein Fließgleichgewicht in dem Ökosystem ein. Nun gibt es auch sensible Ökosysteme, zu denen besonders der Mediterranraum zählt, die nur eine geringfügige Schwankung ihres Gleichgewichtszustandes erlauben ohne irreversibel geschädigt zu werden. Der Mediterranraum reagiert auf äußere Einflüsse besonders empfindlich, so dass die ablaufenden Prozesse rascher als in anderen Ökozonen zu Veränderungen der Naturraumeigenschaften führen. Hier setzt nun die Bedeutung des Menschen ein, da er sich die natürlichen Ressourcen intensiv zu nutze macht und somit zusätzlich in das System eingreift und es in andere Bahnen zwingt. Die Iberische Halbinsel wird schon seit vielen Jahrhunderten bewohnt und bearbeitet, wobei ständig in die natürlichen Prozesse eingegriffen wurde.

GENERE
Scienza e natura
PUBBLICATO
2012
12 ottobre
LINGUA
DE
Tedesco
PAGINE
32
EDITORE
GRIN Verlag
DIMENSIONE
13.8
MB

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