Vater wider Willen
Sophienlust - Die nächste Generation 173 – Familienroman
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- Uscita prevista: 15 set 2026
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Descrizione dell’editore
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt.
Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Simone Gerhard saß schon eine Weile gedankenverloren in dem Zimmer, das ihr seit Jahren zu einem zweiten Zuhause geworden war. Hier, im Kinderheim Sophienlust, war sie glücklich gewesen, so glücklich wie sie es bei ihrer Mutter und bei ihren Großeltern niemals gewesen war. Die Mutter hatte eigentlich immer nur an ihr eigenes berufliches Fortkommen gedacht und war außerdem noch bestrebt gewesen, einen attraktiven und gutverdienenden Mann zu finden. Irgendwann hatte sie den auch gefunden und war mit ihm nach Spanien gezogen, wo er in Madrid ein großes Hotel besaß. Alida Gerhard war somit am Ziel ihrer Wünsche angekommen. Ihre (uneheliche)Tochter kümmerte sie wenig, aber sie trug zumindest zur Finanzierung von deren Studium bei. Nicht regelmäßig und auch nicht ausreichend, aber immerhin. Für den Rest sorgten Simones Großeltern und sie selbst verdiente sich in den Semesterferien noch etwas dazu. Aber nun hatte sie es endlich geschafft, war Archivarin und würde ab dem ersten September ihre Stellung antreten können. »Willst du nicht doch noch ein oder zwei Wochen bleiben?« Diese Frage kam von Denise von Schoenecker, die nach kurzem Klopfen den Raum betreten und sich zu Simone gesetzt hatte. »Das würde ich sehr gern, aber es geht nicht«, antwortete die Fünfundzwanzigjährige. »Aber ich habe nun endlich eine Wohnung. Und die muss ich einrichten. Es gibt auch sonst noch viel zu tun.« »Hast du genug Geld?« »Ja, ich habe ein bisschen was von den Großeltern bekommen. Ich denke, es wird für den Anfang reichen. Und ich verdiene ja auch bald was.«