Der Todesjob
Die großen Western 437
-
- 3,49 €
-
- 3,49 €
Publisher Description
Der Autor steht für einen unverwechselbaren Schreibstil. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. Er scheut sich nicht detailliert zu berichten, wenn das Blut fließt und die Fehde um Recht und Gesetz eskaliert.
Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung. Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen).
Steve Cammeron besaß keinen einzigen Dollar mehr, nachdem die berüchtigten Stagecoach-Banditen wieder einmal zugeschlagen hatten. Steve Cammeron hatte nichts mehr zu verlieren – und aus diesem Grunde nahm er auch den Job bei WELLS FARGO an. Einen Todesjob! Der für ihn gleichbedeutend mit der Chance war, noch eine Weile am Leben zu bleiben. Die Schüsse übertönten das Rumpeln der Postkutsche und das Tacken der Hufe des Sechsergespanns. Die Pferde wieherten schrill, als der Kutscher hart in die Zügel griff und den Bremshebel hochriss. Die sechs Passagiere wurden durchgeschüttelt und fluchten dabei um die Wette. Einer der Passagiere wollte den Colt ziehen, doch ein älterer Mitreisender griff ihm in den Arm. »Willst du uns alle umbringen, zum Henker?«, knurrte er. »Steck bloß dein Eisen schnell wieder weg. Wenn du auch nur einen Schuss abfeuerst, dann machen die Outlaws ein Sieb aus der Kutsche. Wir sind dann aber tot und bleiben als Fressen für die Geier zurück!« Die vier übrigen Passagiere nickten. »Es sind fünf Banditen, die langsam heranreiten«, sagte einer, der kurz zuvor zum Fenster hinausgeblickt hatte. »Und bestimmt liegen noch zwei der Höllenhunde in guter Deckung und heizen uns tüchtig ein, wenn wir uns zur Wehr setzen.« Steve Cammeron schob den Revolver ins Leder zurück und zuckte hilflos mit den Schultern. »Schade«, sagte der blauäugige und blond gelockte, fünfundzwanzigjährige Mann.