Die fremde Mutter
Sophienlust - Die nächste Generation 174 – Familienroman
-
- Pre-Order
-
- Expected 29 Sept 2026
-
- 3,49 €
-
- Pre-Order
-
- 3,49 €
Publisher Description
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt.
Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
In Maibach herrschte wegen des jährlichen Schützenfestes seit zwei Tagen ein Ausnahmezustand. Die beschauliche Kleinstadt hatte sich in einen Schauplatz quirliger Ausgelassenheit verwandelt. Jeder schien auf den Beinen zu sein. Die Kleinen erfreuten sich am Jahrmarkt mit seinen Karussells und Schaubuden. Für die jugendlichen Bewohner Maibachs war der Höhepunkt die Gruppe ›ten for one‹, die gleich in der Festhalle ein Konzert geben würde. Den traditionsbewussten Bürgern der Stadt war die Wahl des Schützenkönigs und der Schützenkönigin mit der sich anschließenden Proklamation eine Herzensangelegenheit. Der neue Schützenkönig und sein Gefolge waren bereits in die Stadthalle eingezogen. Der Schützenkönig hielt eine Rede, der Bürgermeister schickte ein Grußwort und selbst der Pfarrer ließ sich das Ereignis nicht entgehen. Selbstredend wurden die Honoratioren von Maibach zu diesem Anlass gewürdigt. Dazu zählte auch Dominik von Wellentin-Schoenecker. Der junge Besitzer des Kinderheims Sophienlust war allseits bekannt. Seine Mutter Denise von Schoenecker hatte ihm vor geraumer Zeit die Zügel für die Geschicke des Heims überlassen. Zu jung für eine solch große Verantwortung hatten manche gedacht, aber inzwischen wurde seine Arbeit anerkannt und niemand zweifelte mehr an seinen Fähigkeiten. Der junge Mann, der von vielen nur Nick gerufen wurde, war so sympathisch wie kompetent. Freundlich lächelnd nahm er die Anerkennung dankend entgegen und setzte sich wieder zwischen seine Leute aus Sophienlust. Das Publikum in der Festhalle war sehr gemischt. Jung und alt feierten zusammen. Alteingesessene Schützenvereinsmitglieder im Ornat waren genauso anzutreffen wie die jungen Gäste, die sich auf die Partyband ›ten for one‹ freuten. »Was soll das heißen? ›ten for one‹?«