Drachen verflucht
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Publisher Description
Seit dreihundert Jahren ist Alsander, der älteste der uralten Draquonir-Drachenwandler Irlands, an einen sterbenden Wald gebunden. Tag für Tag nährt er den Fluch, der das Land vergiftet, mit seinem eigenen Blut.
Allein.
Gefürchtet.
Und dem Monster in seinem Inneren immer näher.
Längst hat er akzeptiert, dass es für ihn keine Zukunft gibt. Keine Gefährtin. Kein Königreich. Keine Erlösung.
Bis eine Menschenfrau seinen Wald betritt … und etwas sieht, das kein Sterblicher jemals sehen dürfte.
Seinen Drachen.
Poppy Brightwood sucht im verfluchten Wald nach einer sagenumwobenen Blume, die die sterbenden Kinder ihres Dorfes retten könnte. Aufgewachsen mit altem Kräuterwissen und den leisen Geschichten ihrer Großmutter über Magie und verborgene Königreiche, hat sie sich auf die Gefahren des Waldes vorbereitet.
Nicht jedoch auf den gewaltigen schwarzen Drachen, der vor ihren Augen vom Himmel stürzt und sich in einen Mann verwandelt, der ebenso atemberaubend wie tödlich ist – und viel zu verführerisch, um ihm zu vertrauen.
In dem Moment, als Alsander ihren Duft aufnimmt, erkennt sein Drache die Wahrheit.
Meine Gefährtin.
Doch sie an sich zu binden würde ihren Untergang bedeuten.
Nach den uralten Gesetzen der Draquonir muss jeder Mensch sterben, der von ihrer Existenz erfährt – es sei denn, er wird als Gefährte erwählt. Doch der Fluch, der Alsanders Seele verschlingt, macht genau das unmöglich. Bindet er Poppy an sich, könnte die Dunkelheit in seinem Inneren auch sie verschlingen.
Also trifft er die einzige Entscheidung, die sein Drache niemals akzeptieren wird.
Er hält sie auf Abstand.
Obwohl jeder Blick die Sehnsucht zwischen ihnen wachsen lässt.
Obwohl jede zufällige Berührung gefährlicher wird.
Obwohl jede Nacht, die sie gemeinsam im verfluchten Wald verbringen, den Wunsch nährt, endlich nachzugeben.
Denn tief unter den Wurzeln erwacht etwas Uraltes.
Der Fluch verlangt nach Poppy.
Seine Feinde wollen sie töten.
Und je länger Alsander sich weigert, die Frau an sich zu binden, die das Schicksal für ihn bestimmt hat, desto unmöglicher wird es, der unwiderstehlichen Anziehung zwischen ihnen zu widerstehen.