Binnie sucht Eltern
Sophienlust Extra 252 – Familienroman
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- Pedido anticipado
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- Se espera: 9 jun 2026
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- $79.00
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Descripción editorial
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie ist Denise überall im Einsatz. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass.
In der Reihe Sophienlust Extra werden die schönsten Romane dieser wundervollen Erfolgsserie veröffentlicht. Warmherzig, zu Tränen rührend erzählt von der großen Schriftstellerin Patricia Vandenberg.
Denise von Schoenecker lebte so bewusst in der vielfarbigen Gegenwart, dass ihre Jugendzeit viel ferner zu liegen schien, als die Jahre es bewiesen. Ihr Alltag war ausgefüllt von der steten Fürsorge für das Kinderheim Sophienlust, doch die Sonntage gehörten ihrer Familie. Denn ihr Mann, Alexander von Schoenecker, schätzte es besonders, wenn sie die Sonntage gänzlich ungestört auf ihrem Wohnsitz Schoeneich verbringen konnten. An einem solchen Sonntag, der mit einem ausgedehnten Frühstück begonnen hatte, sollte Denise an die scheinbar schon so fern liegende Jugendzeit erinnert werden. Es war noch zu kühl, um im Freien zu sitzen, aber durch die offenen Fenster trug ein lauer Wind die würzige Waldluft in den großen hellen Wohnraum herein, den Dominik eben ein ›Faulenzerasyl‹ genannt hatte. Dem Fünfzehnjährigen stand der Sinn nach einem ausgedehnten Ritt auf dem Fuchswallach Aladin, der die neueste Errungenschaft des Hausherrn war. Der siebenjährige Henrik, jüngster Spross der Familie, pflichtete seinem großen Halbbruder sofort bei. »Macht, was ihr wollt«, sagte Alexander von Schoenecker, »aber lasst Mutti in Ruhe.« Denise rekelte sich in ihrem bequemen Sessel. »Und kommt bitte heil zurück«, ergänzte sie. »Soll ich dir Zeitungen bringen, Mutti?«, fragte Henrik. Er wartete eine Antwort gar nicht erst ab, sondern brachte schon einen ganzen Stoß. »Die ollen Dinger!«, nörgelte Dominik. »Ist doch alles Käse und längst überholt. Wozu kaufst du sie eigentlich, wenn du sie doch nicht liest, Mutti?« »Ich lese sie ja«