Der Anführer
Die großen Western 445
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- Pedido anticipado
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- Se espera: 31 mar 2026
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- $75.00
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Descripción editorial
Der Autor steht für einen unverwechselbaren Schreibstil. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. Er scheut sich nicht detailliert zu berichten, wenn das Blut fließt und die Fehde um Recht und Gesetz eskaliert.
Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung. Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen).
Höhnisch verzerrte Gesichter beugten sich zu ihm hinunter. Eiskalte Hände griffen nach seinem Körper und drückten ihn auf den Boden. Er wollte schreien, doch nur ein lautloses Röcheln entrang sich seiner Kehle. Schauriges Gelächter drang an seine Ohren. Die Angst stach wie ein glühender Pfahl durch seinen Körper. Eine dieser furchterregenden Gestalten brachte mit teuflischem Grinsen ein funkelndes Messer zum Vorschein. Die Klinge näherte sich seinem Hals. »Nein«, schrie Fred Watson – und in diesem Moment wachte er auf. Schweißgebadet wälzte er sich herum und versuchte, die schrecklichen Szenen zu verdrängen, die ihn im Schlaf geplagt hatten. Sein ganzer Körper zitterte, und sein Atem ging stoßweise. Watson warf einen besorgten Blick auf seine Frau, die friedlich neben ihm schlummerte. Lana hatte von den Albträumen zum Glück nichts mitbekommen. Watson stand leise auf und ging zum Fenster. Die Schwärze der Nacht war einem hellen Grau gewichen. Bald würde der neue Tag heranbrechen. Der Rancher verließ vorsichtig das Schlafzimmer und schloss die Tür hinter sich. Für einige Sekunden blieb er unbeweglich stehen und ließ seine aufgewühlten Nerven langsam zur Beruhigung kommen. Dann holte er aus dem Wandschrank eine dickbauchige Whiskyflasche und setzte sie an die Lippen. Normalerweise trank Fred Watson nie auf nüchternen Magen, aber heute musste er eine Ausnahme machen.