Ein Brief voller Sehnsucht Ein Brief voller Sehnsucht
Der Bergpfarrer

Ein Brief voller Sehnsucht

Der Bergpfarrer 555 – Heimatroman

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    • Se espera: 22 sept 2026
    • $79.00
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Descripción editorial

Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen.

Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.



Alexander Regler traute seinen Augen nicht, als er beim Aufräumen des Dachbodens in seinem Haus am Ortsrand von Regensburg auf ein verschlossenes Kuvert stieß, dass an Cornelia Richter in St. Johann adressiert war. Lange starrte er auf das Kuvert. Erinnerungen wurden geweckt. Es war mehr als zwanzig Jahre her, dass er zusammen mit einigen Freunden zwei Wochen im Wachnertal verbracht hatte. Sie waren dort, um ihrem Hobby, dem Bouldern, zu frönen. Er, Alexander, war damals noch Student gewesen. Jetzt sah er deutlich das Gesicht Cornelias vor seinem inneren Auge – dieses gleichmäßig, jungmädchenhafte Gesicht mit den blauen Augen und dem sinnlichen Mund. Er hatte sich damals bis über beide Ohren in sie verliebt. Ob sie seine Liebe erwiderte hatte, war nicht so richtig klar geworden. Sie hatte mit ihm geflirtet, sie waren Händchen haltend spazieren gegangen, es war sogar zu flüchtigen Küssen gekommen. Er war jedoch das Gefühl nicht losgeworden, dass es bei ihr keine echten Gefühle waren. Während er vor Liebe regelrecht berauscht gewesen war, hatte sie kühle Nüchternheit vermittelt. Nachdem er wieder zu Hause war, hatte er sich an den Schreibtisch gesetzt und den Brief geschrieben. Er hatte ihr schriftlich versichert, dass er sich unsterblich in sie verliebt habe und gleichzeitig nachgefragt, ob sie ähnliche Gefühle für ihn empfand. Er schickte den Brief nie ab. Damals hatte er befürchtet, sich lächerlich zu machen. Das war darauf zurückzuführen, dass Cornelia ziemlich von sich eingenommen war. Sie hatte über ein hohes, geradezu übersteigertes Selbstwertgefühl verfügt, und sie war ausgesprochen wählerisch, was den Umgang mit anderen Menschen betraf. Sie hatte sich selbst höher bewertet als jeden und jede in ihrem Umfeld, und das war ein Charakterzug, der ihm, Alexander, nicht besonders gefallen hatte.

GÉNERO
Romance
DISPONIBLE
2026
22 de septiembre
IDIOMA
DE
Alemán
EXTENSIÓN
100
Páginas
EDITORIAL
Blattwerk Handel GmbH
VENDEDOR
Bookwire Gesellschaft zum Vertrieb digitaler Medien mbH
TAMAÑO
937.7
KB
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