Ein schrecklicher Typ
Der neue Dr. Laurin 165 – Arztroman
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- Pedido anticipado
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- Se espera: 2 jun 2026
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- $79.00
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Descripción editorial
Diese Serie von der Erfolgsschriftstellerin Viola Maybach knüpft an die bereits erschienenen Dr. Laurin-Romane von Patricia Vandenberg an.
Die Familiengeschichte des Klinikchefs Dr. Leon Laurin tritt in eine neue Phase, die in die heutige moderne Lebenswelt passt.
Da die vier Kinder der Familie Laurin langsam heranwachsen, möchte Dr. Laurins Frau, Dr. Antonia Laurin, endlich wieder als Kinderärztin arbeiten. Somit wird Antonia in der Privatklinik ihres Mannes eine Praxis als Kinderärztin aufmachen.
Damit ist der Boden bereitet für eine große, faszinierende Arztserie, die das Spektrum um den charismatischen Dr. Laurin entscheidend erweitert.
Es war nach Mitternacht, also schon Samstagmorgen, aber müde war Mara noch nicht. Sie hatte den Abend mit ihrem Bruder und dessen Frau verbracht, es war sehr lustig gewesen. Da Maras Schwägerin wegen ihrer Schwangerschaft keinen Alkohol trinken durfte, hatten auch die beiden anderen darauf verzichtet. Viel ausgemacht hatte es ihnen nicht. Sie fand einen Parkplatz in der Nähe des Hauses, in dem sie wohnte und setzte ihr kleines Auto gekonnt hinein. Gut, dass es so klein war, die Lücke hätte sonst nicht ausgereicht. Und gut, dass Wochenende war, sie also zweimal hintereinander ausschlafen konnte. Das würde sie tun, sich später am Samstag mit ihrer Freundin Joline treffen und … mal sehen. Genaue Pläne hatten sie noch nicht gemacht. Vielleicht Kino, vielleicht Café und reden, vielleicht spazieren gehen. Sie stieg aus dem Auto und hatte sich kaum mehr als fünf Schritte von diesem entfernt, als hinter ihr ein lautes Krachen zu hören war, dann ein Knirschen, begleitet von einer Art Pfeifgeräusch – gefolgt von einer geradezu dröhnenden Stille. Sie war schon beim ersten Krachen herumgefahren und begriff zunächst nicht, was sie sah. Es war wohl so, dass ihr Gehirn sich weigerte, das Gesehene zu entschlüsseln: Ein großer, noch ziemlich neu aussehender Wagen war in ihr kleines, altes Auto gefahren und zwar so, dass die gesamte Fahrerseite eingedrückt war. Ihr Auto sah aus wie eine zerbeulte Blechdose. Sie stand da und starrte darauf, konnte den Blick nicht lösen. Gerade noch hatte sie hinter dem Steuer gesessen – wäre dieses dicke Auto ein paar Sekunden früher zur Stelle gewesen, dann wäre nicht viel von ihr übrig geblieben, dachte sie. Sie machte einen vorsichtigen Schritt zurück zu ihrem Auto, blieb aber gleich wieder stehen. Bis dahin war alles still geblieben in dem anderen Wagen. Jetzt allerdings wurde die Tür auf der Fahrerseite geöffnet, und ein noch junger Mann ihres Alters – natürlich ein Mann, dachte Mara nicht ganz gerecht, wer auch sonst? – schob sich langsam heraus, hielt sich am Autodach fest und betrachtete von dort die Bescherung.