Ein schwieriger Junge
Mami 2191 – Familienroman
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- Se espera: 8 sept 2026
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Descripción editorial
Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.
Mit einem zufriedenen Lächeln legte Denise von Schoenecker den Hörer auf. Sie hatte gerade ein langes Gespräch mit ihrer Stieftochter, Andrea von Lehn, geführt. Eigentlich fühlte die jungendliche schwarzhaarige Frau sich überhaupt nicht als Stiefmutter. Dieses Wort erschien ihr hart und unfreundlich. Sie war Andrea und deren Bruder Sascha schon vor vielen Jahren zur zweiten Mutter geworden. Ihr Mann, der Gutsbesitzer Alexander von Schoenecker, hatte damals die Kinder mit in die Ehe gebracht. Sie selbst hatte ebenfalls aus erster Ehe einen Sohn der inzwischen sechzehn Jahre alt war. Seinen Vater hatte der Junge nie kennengelernt. Er kam ums Leben, bevor der kleine Nick geboren wurde. Denise wurde damals von der Familie ihres verstorbenen Mannes abgelehnt und musste selbst für sich und ihren Sohn sorgen. Nicks Urgroßmutter, Sophie von Wellentin, besann sich kurz vor ihrem Tod jedoch anders und vererbte dem Kind ihr Gutshaus samt Grund und Boden. Sie wünschte sich, dass dieser Besitz künftig eine Heimat für in Not geratene Kinder werden sollte. Diesen Wunsch hatte Denise gern erfüllt und verwaltete nun das Kinderheim Sophienlust bis zur Volljährigkeit ihres Sohnes Nick, der eigentlich Dominik hieß. Aus der Verbindung zwischen Denise und Alexander von Schoenecker war schließlich noch der inzwischen neun Jahre alte Henrik hervorgegangen, der durch seine Lausbubenstreiche manchmal die gesamte Familie in Atem hielt. Glücklich dachte Denise an Andrea, die mit ihrem Mann, dem Tierarzt Hans-Joachim von Lehn, und dem kleinen Sohn Peter im benachbarten Bachenau lebte. Mitten in ihre Gedanken hinein läutete das Telefon. Ob Andrea etwas vergessen hat? dachte Denise und nahm den Hörer ab. Es meldete sich nicht Andrea, sondern Frau Hofer, die Leiterin eines Kinderheims in Tübingen. »Frau von Schoenecker, ich habe ein großes Anliegen an Sie.