Lovin Black and White
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Descripción editorial
Japan. In einer Gesellschaft zwischen Tradition und leiser Veränderung kämpft der junge Lehrer Shirase Junichi nicht gegen die Welt – sondern gegen sich selbst.
Als ihm sein Vorgesetzter, der charismatische und gefürchtete Schulleiter Ogawa Sadao, ein unmoralisches Angebot macht, steht Junichi vor einer Entscheidung, die kein Mensch treffen sollte: Um seinen Job zu behalten, soll er Ogawas Sexpartner werden. Monat für Monat, gegen eine Summe, die all seine Sorgen lösen könnte. Was wie brutale Erpressung wirkt, erscheint Junichi als letzter Ausweg. Für seine schwerkranke Mutter. Und weil er gelernt hat, sich selbst zurückzustellen.
Was als kalter Handel aus Sex und Geld beginnt, entwickelt sich zu einer gefährlichen Nähe. Hass, Abhängigkeit und Macht verschieben sich, bis die Grenzen zwischen Opfer und Täter, Begehren und Abscheu verschwimmen. Der Deal wird zur Ausrede – für Gefühle, die keiner von beiden benennen will. Gefühle, die alles zerstören oder alles verändern könnten.
Gleichzeitig tritt Maeno in Junichis Leben: offen, ehrlich, behutsam. Ein Mann, der nichts fordert, sondern bleibt. Der Junichi liebt, ohne ihn zu besitzen. Doch gerade diese Sanftheit überfordert ihn. Zwischen der zerstörerischen Anziehung zu Ogawa und der stillen Wärme Maenos beginnt Junichi zu zweifeln: an sich selbst, an seiner Vergangenheit und daran, was Liebe für ihn überhaupt bedeutet.
Dies ist keine Geschichte über verbotene Liebe, sondern über innere Abgründe. Über Selbstaufgabe, Sehnsucht und die schmerzhafte Frage, ob man sich retten kann, ohne sich selbst zu verlieren.
Und darüber, wie schmal der Grat zwischen Hass und Liebe wirklich ist.