Der Christliche Glaube
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Im Rahmen der Studientage, die unter dem Thema „Glaube in Vielfalt“ standen, entschied ich
mich, die Studienarbeit im Bereich Dogmatik zu schreiben.
Das übergeordnete Thema ist definitiv ein Schwammthema, innerhalb dessen es sich zu
entscheiden gilt. Deshalb war meine Intention dieser Arbeit, den christlichen Glauben, oder
zumindest die Begrifflichkeit dessen, aus verschiedenen theologischen Sichten zu betrachten. So
kann veranschaulicht werden, dass selbst der chris tliche Glaube, also eigentliche Gemeinsamkeit
der Christen, in seiner Definition unterschiedlich ist.
Bedeutende Theologen entwarfen in ihren systematisch-theologischen Gedankengängen
differenzierte und komplexe Konstrukte von Herkunft, Struktur und Charakteristika des
Glaubens. Exemplarisch werden die Glaubensbegriffe Thomas von Aquins, Philip Melanchthons
und Wolfhart Pannenbergs dargestellt, um jeweils einen Vertreter der Theologie des Mittelalters,
der Reformationszeit und der Neuzeit vorzustellen. Die Darstellung sollte möglichst so erfolgen,
dass sie auch für Laien verständlich wird.
Auch beschloss ich, im Rahmen der Beschäftigung mit den genannten Theorien, mich selbst an
einer solchen zu versuchen. Die von mir erdachte „Glaubenslehre“ ist jedoch reines
Gedankenkonstrukt. Ich sehe diese lediglich als eine Niederschrift meiner Gedanken zum
Glaubensbegriff und versuche damit eigene Überzeugungen wiederzuspiegeln.
Letztlich muss noch ein interdisziplinärer Bezug stattfinden. Dies soll über die Fragestellung
erfolgen, ob der Glaube als solcher lernbar sei, somit kann also die Brücke zur
Religionspädagogik geschlagen werden.