Vagabondia
Ein edwardianisches Liebesdrama aus Londons Boheme über Schauspielerin, Künstlerkreis und starke Frauenfigur
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- $1.99
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Publisher Description
In „Vagabondia“ entwirft Frances Hodgson Burnett einen Gesellschaftsroman, der urbane Moderne, weibliche Selbstbestimmung und die Sehnsucht nach einem freieren Leben kunstvoll verschränkt. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen, die den Konventionen ihrer sozialen Umwelt mit Witz, emotionaler Wachheit und einem beinahe utopischen Gemeinschaftsideal begegnen. Burnetts Stil verbindet dialogische Leichtigkeit mit genauer Milieubeobachtung; hinter der anmutigen Oberfläche tritt eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Klasse, Geschlechterrollen und moralischer Unabhängigkeit hervor. Das Werk steht damit an der Schnittstelle von spätviktorianischer Sensibilitätsprosa und frühem modernem Gesellschaftsbild. Frances Hodgson Burnett, geboren 1849 in Manchester und später in den Vereinigten Staaten lebend, war mit Fragen sozialer Mobilität, familiärer Unsicherheit und transatlantischer Identität aus eigener Erfahrung vertraut. Berühmt wurde sie durch Werke wie „Little Lord Fauntleroy“, „A Little Princess“ und „The Secret Garden“, doch auch ihre Romane für erwachsene Leser zeigen ihre besondere Gabe, psychologische Feinzeichnung mit sozialer Reflexion zu verbinden. „Vagabondia“ lässt sich als Ausdruck ihrer lebenslangen Aufmerksamkeit für Außenseiter, Zugehörigkeit und die schöpferische Kraft innerer Freiheit lesen. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die in der Unterhaltungsliteratur des Fin de Siècle nicht bloß Charme, sondern auch ideengeschichtliche Tiefe suchen. Wer Burnett jenseits ihrer Kinderklassiker entdecken möchte, findet hier ein kluges, elegantes und überraschend modernes Werk.