Braune Brause
Wie Coca-Cola mit den Nazis paktierte und Fanta erfand
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Descripción editorial
Im Jahr 1940 stand die Coca-Cola GmbH in Essen vor dem Ruin. Der Zweite Weltkrieg tobte, und durch das Handelsembargo der Alliierten gelangte der geheime Sirup-Grundstoff 7X nicht mehr nach Nazi-Deutschland. Ohne den Rohstoff drohte die Produktion stillzustehen. Doch der Deutschland-Chef Max Keith war nicht bereit, das Geschäft aufzugeben. Er improvisierte.
"Die Braune Brause" erzählt die faszinierende und moralisch ambivalente Geschichte der Erfindung von Fanta. Aus der Not heraus wies Keith seine Chemiker an, ein neues Getränk aus den "Resten der Reste" zu brauen. Sie nutzten Molke (ein Abfallprodukt der Käseherstellung) und Apfelfasern (Reste der Pressung) und nannten das Ergebnis "Fantasie" – kurz Fanta.
Das Buch beleuchtet, wie Keith die Firma durch den Krieg manövrierte, indem er sich mit dem Regime arrangierte, ohne offiziell der Partei beizutreten. Es ist eine Lektion über Innovation unter extremem Mangel, aber auch ein düsteres Kapitel darüber, wie amerikanischer Kapitalismus und Faschismus profitabel koexistierten. Nach dem Krieg übernahm der US-Konzern die Marke und machte sie zum weltweiten Hit – die braune Vergangenheit wurde stillschweigend vergessen.