Gedanken sind Dinge
Neugeist, Gedankenkraft und Autosuggestion für innere Stärke, Spiritualität und persönliche Entwicklung
-
- 1,99 €
-
- 1,99 €
Publisher Description
In „Gedanken sind Dinge“ entfaltet Prentice Mulford eine programmatische Lehre von der formenden Kraft des Denkens, die an der Schnittstelle von Lebensphilosophie, religiöser Spekulation und früher Selbsthilfeliteratur steht. Das Buch versammelt essayistische Betrachtungen über Willenskraft, Gewohnheit, Gesundheit, Erfolg und geistige Disziplin und vertritt die These, dass innere Einstellungen die äußere Wirklichkeit mitprägen. Stilistisch verbindet Mulford aphoristische Prägnanz mit predigthafter Eindringlichkeit; seine Prosa ist didaktisch, zugänglich und zugleich von der metaphysischen Sprache des New Thought geprägt, jener US-amerikanischen Reformbewegung des späten 19. Jahrhunderts, die Geist, Heilung und moralische Selbstgestaltung engführte. Mulford (1834–1891), Journalist, Humorist und spiritueller Schriftsteller, führte ein unstetes Leben, das ihn von literarischen Milieus an die amerikanische Westküste und in alternative religiöse Kreise führte. Gerade diese biographische Vielfalt erklärt die eigentümliche Mischung aus Pragmatismus und Vision in seinem Werk. Als prominenter Vertreter des New Thought suchte er eine Sprache für die Wechselwirkung von Bewusstsein, Körper und Lebensführung und reagierte damit auf die Verwerfungen der Moderne, auf soziale Mobilität und das Bedürfnis nach individueller Sinnstiftung. Empfehlenswert ist dieses Buch für Leserinnen und Leser, die die Genealogie moderner Positiv-Denken-, Achtsamkeits- und Selbstoptimierungsdiskurse verstehen möchten. Wer bereit ist, Mulfords spekulative Voraussetzungen historisch einzuordnen, entdeckt hier einen einflussreichen, anregenden und kulturgeschichtlich aufschlussreichen Text.