Das achte Kind Das achte Kind

Das achte Kind

Roman

    • 4,0 • 5 Bewertungen
    • 8,99 €

Beschreibung des Verlags

„Ein ganz besonderer deutscher Bildungsroman.“ (Maxim Biller) – Alem Grabovac erzählt in seinem Roman eine aufrüttelnde Geschichte über Herkunft und Zugehörigkeit

Smilja schuftet als Gastarbeiterin in der Schokoladenfabrik, ihr Mann Emir, ein feierfreudiger Kleinganove, landet später im berüchtigten Gefängnis Goli Otok in Jugoslawien. Nach der Geburt ihres Sohnes Alem trifft Smilja eine folgenschwere Entscheidung: Ihr Baby wächst bei einer strengen deutschen Pflegefamilie mit sieben eigenen Kindern auf. Jedes zweite Wochenende aber verbringt der Junge mit seiner Mutter und ihrem neuen gewalttätigen Freund im Frankfurter Bahnhofsmilieu. Erst als Erwachsener macht sich Alem auf die Suche nach seinem leiblichen Vater.
Alem Grabovac erzählt die erschütternde Geschichte eines extremen Aufwachsens, ungeschönt und ohne Wertung.

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2021
25. Januar
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
256
Seiten
VERLAG
Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
ANBIETERINFO
Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
GRÖSSE
4,3
 MB

Kundenrezensionen

Me.Kristin ,

Viele Leben in einem

Bei "Das achte Kind" erhalten wir Einblicke in Lebensteile des Autors Alem Grabovac.

Seine Geschichte beginnt mit der Flucht seiner Mutter als Gastarbeiterin nach Deutschland. Sie selbst hatte kein einfaches Leben und das wird sich leider auch mit ihrer Flucht nicht ändern. Vor allem liegt das an ihrem Mann, dem späteren Vater von Alem, der sie nicht nur nicht unterstützt, sondern ihr das Leben zusätzlich schwer macht.

Durch verschiedene Umstände kommt Alem kurz nach seiner Geburt in eine deutschstämmige Pflegefamilie und wächst fortan zwischen zwei völlig verschiedenen Welten auf. Seinen Migrationshintergrund bekommt er sowohl bei seiner leiblichen Mutter und deren Partnern, als auch in der Pflegefamilie häufig negativ zu Spüren. Auch verliert er nie die Verbindung zu seinen Wurzeln, da er Kroatien, das Geburtsland seiner Mutter, regelmäßig in Urlauben besucht.

Als Leser haben wir durch diese Vielschichtigkeit scheinbar Einblicke in verschiedenste Leben, obwohl es sich um ein und das selbe handelt.

Die Erzählweise des Autors, der Teile seiner eigenen Biographie wiedergibt, ist recht nüchtern und sachlich, was dem Leseerlebnis jedoch keinen Abbruch tut. Jedoch braucht man so vielleicht etwas länger, um in die Geschehnisse hineinzukommen und sich als Leser komplett darauf einzulassen.

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