Das Mädchen im Zitronenhain
Das Grandhotel am Gardasee Die berührende Geschichte einer Frau, die in den 1960er-Jahre in Italien ihren Traum lebt – inspiriert von einer wahren Begebenheit
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3,8 • 9 Bewertungen
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- 9,99 €
Beschreibung des Verlags
Von Sonne, Zitronenbäumen und einer großen Liebe
Die berührende und faszinierende Geschichte einer jungen Frau, die zu Beginn der 1960er-Jahre in Italien das Unmögliche möglich macht, ihren Traum lebt und einen Sehnsuchtsort erschafft: das Grand Hotel Fasano.
Als die Münchner Kunststudentin Vicki eine Reise an den Gardasee gewinnt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Zusammen mit einer Freundin fährt sie über die Alpen und ist augenblicklich verzaubert von den Menschen, der Landschaft und dem tiefen Blau des Sees. Das Grandhotel selbst ist allerdings eher eine Ruine. Doch Vickis Enttäuschung darüber ist wie weggeblasen, als sie den Sohn des Hoteldirektors kennenlernt. Antonio zeigt ihr die Geheimnisse des »Fasano« – der Beginn einer einzigartigen Liebe und eines abenteuerlichen Plans.
Kundenrezensionen
Romantischer Sommerroman
Das Buchcover von "Das Mädchen im Zitronenhain" ist sommerlich und malerisch gestaltet. Genau in dieser Kulisse spielt ein großer Teil der Handlung dieses Romans.
Wir begleiten die Protagonistin Vicky Neuhofer in verschiedenen Zeitebenen. Mir hat dabei vor allem der Rückblick auf ihre Kindheit gefallen, der viel ihrer Persönlichkeit erklärt und ein Bruch zur sonstigen Handlung darstellt und somit den Spannungsbogen etwas erhöht.
Die Protagonistin ist mir dabei durchweg sympathisch gewesen; daher bin ich ihr nicht nur gerne durch ihre Kindheit, sondern auch während ihre Zeit in München und am Gardasee gefolgt.
Der Schreibstil ist dabei locker und leicht. Die Autorin beschreibt die Landschaft und die Umgebung sehr malerisch, sodass man sich wirklich bildlich vorstellen kann, wie es vor Ort in den 50er Jahren ausgesehen haben muss.
Für mich ist das ein schöner Sommerroman voller Liebe und Nostalgie.
Vielversprechende Anklänge ohne Entwicklung
Der Roman hat tolle Ansätze, die er aber nicht zu nutzen weiß. Dutzende Fäden werden einfach liegen gelassen, Nebenfiguren verschwinden ohne jegliche Erklärung und Katastrophen bleiben ohne Konsequenzen. Die Handlung springt gerade auf den ersten 200 Seiten ohne Ziel von der Gegenwart in die Zukunft oder Vergangenheit - bis auch das einfach im Sande verläuft. Am Ende ist der Leser ein Zuschauer, der eine viel zu schnell abgespielte Diashow an sich vorbeiziehen sieht. Es mag daran liegen, dass der Roman sich mit der Biographie im Rahmen des echten Lebens bewegt, mich aber hat er auf jeden Fall auf ganzer Linie enttäuscht.