Das Opernhaus: Rot das Feuer
Von der SPIEGEL-Bestseller-Autorin von "Fräulein Gold"
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5,0 • 3 Bewertungen
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Beschreibung des Verlags
Der zweite Teil des groß angelegten Dresden-Epos von Bestsellerautorin Anne Stern.
Dresden 1849: Elise lebt als gefeierte Violinistin und angesehene Ehefrau des Komponisten Adam Jacobi in Dresden. Doch eine schicksalshafte Begegnung mit dem Kulissenmaler Christian droht, das fragile Gleichgewicht ihres Lebens zu erschüttern. Mit dem aufstrebenden Künstler an der Semperoper verbindet sie eine große Sehnsucht, eine Leidenschaft für die Kunst – und eine romantische Erinnerung. Elise spürt, dass ihre Liebe auch nach Jahren noch stärker ist als alle Konventionen. Doch bevor sie das Unmögliche wagen kann, brechen blutige Aufstände in der Stadt aus. Unzufriedene Arbeiter und Dienstmädchen, Künstler und Intellektuelle, Männer und Frauen ziehen für ihre Rechte in den Kampf. Auch das prächtige königliche Hoftheater im Herzen der Stadt wird zum Schauplatz der widerstreitenden Gegner. Denn selbst Kapellmeister Richard Wagner und Gottfried Semper rufen zum Widerstand gegen die Obrigkeit auf. Dann bittet der König die preußische Armee um Hilfe. Es kommt zum Äußersten. Und Elise muss sich in den blutigen Wirren entscheiden, auf welcher Seite sie steht – und wie viel zu opfern sie bereit ist.
Die Semperoper als Schauplatz von politischen Wirren und dramatischen Schicksalen. Und eine Liebe – stärker als alle Konventionen und Gefahren der Zeit.
Kundenrezensionen
Wiedersehen in Dresden
Anne Stern holt die Leserschaft zurück ins Dresden des 19. Jahrhundert an die Semperoper. Einführende Worte und Redundanzen zum Auftaktroman der Reihe werden gespart, nach wenigen Kapiteln war ich jedoch sofort wieder in der Welt von Elise und Christian. Mittlerweile sind knapp 10 Jahre vergangen, in denen beide kaum Kontakt zueinander hatten. Die Violinistin hat sich der Rolle als Ehefrau und Mutter (Tochter Netty wurde adoptiert) gefügt und darf gelegentlich vor Publikum auftreten. Christian hat als Maler an der Oper zwar beruflichen Erfolg, die Gefühle füreinander sind lange noch nicht erloschen. Zur äußeren Dramatik führt die politische Lage der damaligen Zeit, es steht der Maiaufstand von 1849 vor der Tür. Die Autorin verwebt gesellschaftliche Ungleichbehandlung der Stände und Geschlechter mit dem Schicksal der Liebenden. Das Ende offene Ende für den dritten Teil darf natürlich nicht fehlen.
Die Autorin vereint in gewohnter Qualität was es für einen historischen Roman mit einer Portion Romantik und ausgleichenden geschichtlichen Tiefgang braucht. Vorneweg lohnt es sich Band 1 zu lesen. Ich lies mich gerne entführen und bin gespannt wie es weiter geht.