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Beschreibung des Verlags

Britannien im 8. Jahrhundert: Der junge Adlige Offa träumt davon, ein großer Krieger Mercias zu werden und das Land gegen die Waliser zu verteidigen. Doch als der König hinterhältig getötet wird, steht Offa plötzlich vor einer gewaltigen Aufgabe: Er selbst wird zum neuen König ernannt und soll die angelsächsischen Reiche unter Mercia einen. Die Krone verschafft ihm mächtige Feinde. Nicht zuletzt wegen der mysteriösen, schönen Drida, die vom fränkischen König Karl zum Tode verurteilt und auf dem offenen Meer ausgesetzt wurde. Als sie an Britanniens Küste gespült wird, bringt sie nicht nur Offas Herz sondern auch sein Reich in größte Gefahr …

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2020
17. August
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
896
Seiten
VERLAG
Goldmann Verlag
GRÖSSE
4.7
 MB

Kundenrezensionen

Testsphaere ,

Ein spannender Einblick in eine unbekannte Epoche der englischen Geschichte

Zum Inhalt:
England Mitte des 8. Jahrhunderts. Der junge Krieger Offa wird zum König von Mercia ernannt und sieht es als seine Aufgabe die einzelnen Königreiche zu einem einheitlichen Britannien zu vereinen.
Dabei trifft er auf die junge Drida, die Verbindungen zu Karl dem Großen hat. Das Schicksal führt beide zusammen und lässt sie die Weichen für die weitere Geschichte Englands entscheidend beeinflussen.
Das Cover:
Farblich und von der Aufmachung einem Pergament nachempfunden. Es wird schon beim ersten Blick klar, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Mit fehlt nur ein bisschen der Bezug zum frühen Britannien.
Meine Meinung:
Das Buch gibt einen Einblick in eine Epoche der englischen Geschichte, die relativ unbekannt ist. Das Besondere ist hier zudem, dass es Sabrina Qunaj von Personen schreibt, die tatsächlich gelebt haben und Geschichten, die in diversen Quellen überliefert worden sind zu einem stimmigen Roman verwebt.
Das gefällt mir sehr gut, man fühlt und liest heraus, dass viel Recherche betrieben wurde, das macht das Ganze sehr spannend und man kann das Buch kaum aus den Händen legen.
Ich hätte mir gewünscht, dass die Charaktere der einzelnen Personen sich noch ein bisschen mehr entwickelt hätten, das blieb hier und da auf der Strecke - wobei das bei Drida besser gelingt als bei Offa. Auch fand ich die Zeitsprünge gerade im
ersten Kapitel etwas irritierend, so dass dann das ein oder Ereignis etwas überraschend kam. Dagegen gab es dann im weiteren Verlauf, die ein oder andere Länge. Aber insgesamt verschmilzt das Ganze zu einer stimmigen Einheit, die spannend und lebhaft erzählt wird.
Mein Fazit:
Das Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen. Ich habe schon einige Romane gelesen, die die Geschichte Englands zum Mittelpunkt haben, allerdings beginnend mit der Zeit ab Wilhelm dem Eroberer. Den Einblick in die unbekannte Epoche fand ich wirklich toll.

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