Frühling der Revolution
Europa 1848/49 und der Kampf für eine neue Welt
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4,5 • 4 Bewertungen
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- 17,99 €
Beschreibung des Verlags
Das neue, epochale Werk von Bestsellerautor Christopher Clark: Der beliebte Historiker erklärt uns wie kein anderer, wie wir wurden, wer wir heute sind, welche Werte wir vertreten, wofür wir kämpfen
In der Geschichte Europas gibt es keinen Moment, der aufregender, aber auch keinen, der beängstigender war als der Frühling des Jahres 1848. Scheinbar aus dem Nichts versammelten sich in unzähligen Städten von Palermo bis Paris und Venedig riesige Menschenmengen, manchmal in friedlicher, oft auch in gewalttätiger Absicht. Die politische Ordnung, die seit Napoleons Niederlage alles zusammengehalten hatte, brach in sich zusammen.
Christopher Clarks spektakuläres neues Buch erweckt mit Schwung, Esprit und neuen Erkenntnissen diese außergewöhnliche Epoche zum Leben. Überall brachen sich neue politische Ideen, Glaubenssätze und Erwartungen Bahn. Es ging um die Rolle der Frau in der Gesellschaft, das Ende der Sklaverei, das Recht auf Arbeit, nationale Unabhängigkeit und die jüdische Emanzipation. Dies waren plötzlich zentrale Lebensthemen für unendlich viele Menschen - und es wurde hart um sie gekämpft.
Die Ideen von 1848 verbreiteten sich um die ganze Welt und veränderten die Verhältnisse zum Bessern, zuweilen aber auch zum viel Schlechteren. Und aus den Trümmern erhob sich ein neues und ganz anderes Europa.
Kundenrezensionen
Interessant, aber sehr erschöpfend und komplex
Ca. 2/3 des Buchs gelesen, dann aufgegeben. Die vielfachen Sprünge, um die Parallelität der revolutionären Situation in vielen europäischen Ländern aufzuzeigen, überfordern den Leser etwas. Die Komplexität der Schilderung tut ein Übriges. Eine geradlinigere Strukturierung hätte zumindest mir als Leser gutgetan.
Anfangs zäh
Im Gegensatz zu seinen anderen bekannten Büchern muß man sich hier erst durch die ersten Kapitel durchkämpfen, die störrisch sind und erst zum Thema führen. Ich habe mich öfters gefragt, was sie genau mit dem Thema des Buches näher zu tun haben.
Ab der Revolution 1830 nimmt das Buch aber Fahrt auf und ist angenehm zu lesen.