Die Schlafwandler

Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog

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Beschreibung des Verlags

Das Standardwerk zum Ersten Weltkrieg

Lange Zeit galt es als ausgemacht, dass das deutsche Kaiserreich wegen seiner Großmachtträume die Hauptverantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkriegs trug. In seinem bahnbrechenden Werk kommt der renommierte Historiker und Bestsellerautor Christopher Clark zu einer anderen Einschätzung. Clark beschreibt minutiös die Interessen und Motivationen der wichtigsten politischen Akteure in den europäischen Metropolen und zeichnet das Bild einer komplexen Welt, in der gegenseitiges Misstrauen, Fehleinschätzungen, Überheblichkeit, Expansionspläne und nationalistische Bestrebungen zu einer Situation führten, in der ein Funke genügte, den Krieg auszulösen, dessen verheerende Folgen kaum jemand abzuschätzen vermochte.

GENRE
Geschichte
ERSCHIENEN
2013
9. September
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
896
Seiten
VERLAG
Deutsche Verlags-Anstalt
GRÖSSE
16
 MB

Kundenrezensionen

jobaudio.de ,

Spannender als jeder Krimi

Als Student der Geschichte habe ich vor mehr als 30 Jahren Willy II. als durchgeknallten Kriegsschiffe-Fanatiker kennen gelernt. vor 20 Jahren hinterließ die Eindringlichkeit Marcel Reich -Ranickis Diktum im "Literarischen Quartett", es gebe heutzutage kein gutes Buch, das mehr als 500 Seiten habe, seine Spuren. Heute kann ich sagen: Christopher Clarks Buch hinterlässt auf seinen mehr als 700 Seiten eine breite Leuchtspur im Dschungel der geschichtlichen Ereignisse vor dem Ausbruch des I.Weltkriegs. Die Vielschichtigkeit des Komplexes wird deutlicher als es je durch den Nachklapp der "Fischer- Kontroverse" geschehen ist. Es ist spannender geschrieben als ein Bestseller-Krimi und hat die Aufmerksamkeit, die es genießt, mehr als verdient. Von hier aus ist es auch ein Leichtes einen Ansatz zu der Einordnung der aktuellen Geschehnissen in der Ukraine und auf der Krim zu finden. Geschichte ist und war zu jedem Zeitpunkt spannend. Sie beeinflußt unser tägliches Leben. Auch wenn das von den meisten nur selten noch wahrgenommen wird.
Ich freue mich auf Ihr nächstes Buch, Herr Clark!
Jochen Bruche, Tübingen, Radiojournalist

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