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Beschreibung des Verlags

Der Debütroman der Kabarettistin Lisa Eckhart ist ein wilder Ritt durch die Nachkriegsgeschichte: tabulos, intelligent, böse, geschliffen – und sehr, sehr komisch.

„Helga, schnell, die Russen kommen!“ 1945 ist Oma Helga in der Pubertät und kämpft mit ihrer schönen Schwester Inge um die Gunst der Besatzer. 1955 schickt man Helga dann aufs Land. Den Dorfwirt soll sie heiraten. Sowohl Helga als auch die Wirtin haben damit wenig Freude. 1989 organisiert die geschäftstüchtige Oma Busreisen nach Ungarn, um Tonnen von Fleisch über die Grenze zu schmuggeln. Bevor sie – inzwischen schon über achtzig – in See sticht und mit der Enkelin im handgreiflichen Wettbewerb um den Kreuzfahrtkapitän buhlt. Lisa Eckhart unternimmt einen wilden Ritt durch die Nachkriegsgeschichte: tabulos, intelligent, böse, geschliffen – und sehr, sehr komisch.

GENRE
Belletristik und Literatur
ERSCHIENEN
2020
17. August
SPRACHE
DE
Deutsch
UMFANG
384
Seiten
VERLAG
Paul Zsolnay Verlag
GRÖSSE
3.5
 MB

Kundenrezensionen

Me.Kristin ,

Viel spitzer Humor

Ich persönlich kannte Lisa Eckhart tatsächlich vor diesem Buch nicht, auch nicht als Kabarettistin, und hatte daher einen neutralen Blick auf Autorin und Buch.

Durch den meist humoristischen und vor allem ironischen Schreibstil von Eckhart ist man als Leser nicht unbedingt mitten drin in der Geschichte, sondern folgt dieser eher aus einer distanzierteren Zuschauerposition.

Für mich hätte die Handlung noch besser gewirkt, wenn nicht hinter fast jedem Satz ein Schmunzler eingebaut worden wäre.
So geht die eigentliche Geschichte, das Leben der Oma, teilweise etwas in den Hintergrund und auch vielfältige Emotionen kommen nicht zum tragen.

Die Protagonistin Helga ist mit einem scharfen Charakter gezeichnet und im Laufe der drei Teile des Buches lernt man verschiedene Seiten von und Blickweisen auf sie kennen.

"Omama" ist vor allem ein Buch, bei dem der Leser nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen sollte und dann auch gut unterhalten wird. Dabei gilt natürlich, dass man den Humor der Autorin verstehen und mögen muss, sonst wird man nicht viel Freude beim Lesen entwickeln können.

Nebenbei soll noch erwähnt werden, dass das Cover ein echter Hingucker und wunderschön gestaltet ist, jedoch sehr konträr zum Inhalt scheint.