Die Zirkusprinzessin
Sophienlust - Die nächste Generation 168 – Familienroman
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- $79.00
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Descripción editorial
In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt.
Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Endlich Sommerferien! Die Sonne strahlte von einem wolkenlosen Himmel auf Sophienlust herab, dem ›Heim der glücklichen Kinder‹. So wurde das Waisenhaus gerne genannt. Ein wunderschönes, stilvolles Herrenhaus, umgeben von einem weitläufigen Park, dort musste sich jedes Kind einfach wohlfühlen, egal welches Schicksal es auch zu tragen hatte. Dominik von Wellentin-Schoenecker, der das Heim trotz seiner jungen Jahre hervorragend zu leiten wusste, war sich nicht nur seiner verantwortungsvollen Aufgabe voll bewusst. Er hatte auch ein großes Herz für alle Kinder, und die Kinder liebten ihn. Ihn und seine Mutter Denise, die ihm mit Rat und Tat zur Seite stand, wenn er sie brauchte. Denise wurde von den Kindern liebevoll Tante Isy genannt, und Dominik war für alle einfach nur Nick. Die Kinder von Sophienlust hatten hier ein echtes Zuhause gefunden, einen Ort voller Wärme, Geborgenheit und Fürsorge. Und manchmal auch voller Abenteuer. Heute hatten sich die Kinder überall im Park verteilt, um den ersten Ferientag in vollen Zügen zu genießen. Bunte Schmetterlinge tanzten über den Blumenbeeten, während eine leichte Brise durch das Laub der Bäume und Büsche strich. Es duftete nach frisch gemähtem Gras, nach Rosen und Lavendel, nach Sommer. Die kleine Heidi und ihr Freund Kim tollten barfuß über die Wiese, zusammen mit Anglos, der großen Dogge, die eigentlich Fabian gehörte. Fabian hatte Anglos nämlich mitgebracht, damals, als er nach Sophienlust gekommen war. Doch inzwischen gehörte der gutmütige Anglos eigentlich allen, die hier lebten. Heute hatte Fabian jedoch keine Lust, mit Anglos zu spielen, er kickte lieber mit dem Fußball herum. Zusammen mit Martin und Simon hatte er ein improvisiertes Tor aufgebaut, das aus zwei umgedrehten Blumenkübeln bestand. Nun kämpften alle drei um den Ball, als stünde die Weltmeisterschaft kurz bevor. Martin grätschte beherzt nach vorne, aber Fabian war schneller.