Falsche Vorurteile
Die neue Praxis Dr. Norden 89 – Arztserie
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- Pedido anticipado
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- Se espera: 15 sept 2026
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- $79.00
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Descripción editorial
Die neue Praxis Dr. Norden - So war es nicht geplant, doch Dr. Danny Norden betrachtet es als Chance. Äußere Umstände zwingen ihn zu einem Neustart. Und diesen nimmt Danny tatkräftig in Angriff, auch, wenn er mit Abschied, Trennung, Wehmut verbunden ist. Dr. Danny Norden praktiziert jetzt in seiner neuen, modernen, bestens ausgestatteten Praxis. Mit Kompetenz, Feingefühl und Empathie geht er auf seine Patienten zu und schafft ein Klima, das die Genesung fördert: eben Dr. Danny Norden, wie er leibt und lebt, und er wird immer besser!
Ophelia hatte sich an diesem Samstagvormittag mit Sina und Marius zu einem Ausflug in die Innenstadt von München verabredet. Sie wollten sich die Auslagen in den Schaufenstern der angesagten Geschäfte ansehen, über den Viktualienmarkt bummeln und in ihrer Lieblingseisdiele am Karlsplatz ein Eis essen. »Wisst ihr eigentlich, warum die Leute den Karlsplatz Stachus nennen?«, fragte Marius, als er und die beiden Mädchen die Treppe von der U-Bahn am Stachus hinaufliefen. »Es gab im 18. Jahrhundert den Stachusgarten, ein Gasthaus, das einem Eustachius Föderl gehörte. Die Leute liebten dieses Gasthaus offensichtlich mehr als den Kurfürsten Karl Theodor, nach dem der Platz benannt wurde«, beantwortete Sina seine Frage. »Wow, da habe ich, die Zugewanderte, doch wieder etwas gelernt«, stellte Ophelia, die ihre Kindheit in Heidelberg verbracht hatte, lachend fest. »So sind wir halt, wir teilen unser Wissen«, sagte Sina und klopfte der Freundin sanft auf die Schulter. »Mal wieder ziemlich viel los hier«, stellte Ophelia fest, als sie gleich darauf den U-Bahnhof verließen und in eine Menschenmenge gerieten, die sich nur im Schritttempo bewegte. Auch die Steine, die rund um den großen Brunnen als Sitzgelegenheiten aufgestellt waren, wurden von Touristen und anderen Spaziergängern belagert. »Großstadt eben«, sagte Sina. »Und genau das Feeling, das wir heute erleben wollten«, entgegnete Ophelia. Es war immer ein Erlebnis, dieser abrupte Übergang, sobald man die Rolltreppe der U-Bahn hinter sich ließ, ins Freie trat.