Kampf der Brüder
Die großen Western 444
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- Pedido anticipado
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- Se espera: 24 mar 2026
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- $75.00
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Descripción editorial
Der Autor steht für einen unverwechselbaren Schreibstil. Er versteht es besonders plastisch spannende Revolverduelle zu schildern und den ewigen Kampf zwischen einem gesetzestreuen Sheriff und einem Outlaw zu gestalten. Er scheut sich nicht detailliert zu berichten, wenn das Blut fließt und die Fehde um Recht und Gesetz eskaliert.
Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung. Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen).
US Marshal Mort Shannon hatte seinen Stern in der Tasche versteckt, als er nach Digger Town kam. Denn in dieser Stadt herrschte Trevor O'Sullivan mit gnadenlosem Terror. Er war ein gieriger zweibeiniger Wolf, der nur mit einem Trick in die Falle gelockt werden konnte. Und für Marshal Shannon wurde alles noch viel schlimmer, als er gedacht hatte. Denn in Digger Town traf er seinen Bruder Clayde, der vor Jahren auf den Weg der Gesetzlosen geraten war. Drei Schüsse peitschten durch die nächtliche Stille und ließen Mort Shannons Rapphengst grell wiehern. Der großgewachsene, ungefähr dreißig Jahre alte Mann zügelte den Vierbeiner und lauschte. Er vernahm tackenden Hufschlag, der rasch leiser wurde und dann verstummte. Mort Shannon zog den tiefgeschnallten Revolver und ritt langsam weiter. Nach seiner Schätzung konnten die Schüsse höchstens hundert Yards entfernt gefallen sein. Der schmale Weg schlängelte sich durch die raue und unwegsame Bergwildnis der Galiuro Mountains. Felsbrocken reckten sich gegen das sternenübersäte Firmament. Bleiches Mondlicht legte einen silbernen Hauch über Kakteen, Dornenbüsche und verkrüppelte Kiefern, die den Weg säumten. Nach fünfzig Yards sprang Mort aus dem Sattel und lauschte erneut in die Nacht. Außer den vertrauten Lauten der Natur drangen keine verdächtigen Geräusche an seine Ohren. Shannon lief weiter, achtete darauf, in Deckung zu bleiben, und blieb dann hinter einem Feigenkaktus stehen. Er sah einen Steinwurf entfernt ein reiterloses Pferd stehen, das den Kopf gesenkt hielt und leise schnaubte. Wenige Schritte neben dem Gaul lagen zwei dunkle Körper, die sich nicht bewegten. Dann entdeckte Mort auch noch den zweiten Vierbeiner, der im dunklen Schatten eines Felsklotzes stand. Shannon glitt geräuschlos näher und hielt den Peacemaker schussbereit in der sehnigen Faust, obwohl ihm klar war, dass der Mann, der die Schüsse abgegeben hatte, längst geflohen war.