Wenn das Herz schweigt
Der Bergpfarrer 547 – Heimatroman
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- $79.00
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Descripción editorial
Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 13 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen.
Diese Serie enthält alles, was die Leserinnen und Leser von Heimatromanen interessiert.
»Vergiss dein Handy net, Madel«, mahnte Brigitte Mittelstädt. »Der Themenpfad weißt viele Unebenheiten auf, in denen man sich schnell den Knöchel verstauchen oder sogar brechen kann. Ohne dein Telefon wärst du in diesem Fall aufgeschmissen.« »Ich hab's schon eingeschoben, Mama«, versicherte Selma Mittelstädt, eine sportliche und sehr hübsche junge Frau von vierundzwanzig Jahren, blondhaarig und blauäugig. »Außerdem lauf' ich in der Woche drei- bis viermal auf dem Lehrpfad, und ich hab' mir noch kein einziges Mal wehgetan.« »Neunundneunzig Mal gehts gut ...«, philosophierte Brigitte. Sie war fünfzig Jahre alt und Selma war ihr wie aus dem Gesicht geschnitten. Allerdings wiesen Brigittes Haare schon erste graue Fäden auf. »Sei unbesorgt, Mama«, murmelte Selma, »ich geb' schon auf mich Acht.« Die beiden Frauen umarmten sich, dann verließ Selma das Haus, stieg in ihr Auto und fuhr zum Schloss Hubertusbrunn, das Pfarrer Trenker vom Jagdschloss in eine Begegnungsstätte für Jugendliche aus den verschiedensten Ländern umfunktioniert hatte, bei dem der Themenpfad seinen Anfang nahm. Mehrere Male in der Woche war er die Laufstrecke der Vierundzwanzigjährigen, die auf diese Weise ihre Fitness erhalten wollte. Der Lehrpfad endete bei der sogenannten ›Hohen Riest‹. Die Entfernung betrug etwa fünf Kilometer. Meistens gab sich Selma mit der Hälfte der Strecke zufrieden. Denn wenn sie zurücklief, waren das auch fünf Kilometer, die sie letztendlich zurückgelegt hatte. Sie stellte ihren Fiat 500 am Rand der Lichtung, auf der das Schloss errichtet worden war, ab.